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Tote und Verletzte bei Unfällen während und nach dem Tag der Flotte

Von   /  2. August 2012  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Während dem Tag der Flotte starb ein Veteran der russischen Kriegsmarine, als er in angetrunkenen Zustand die Newa auf der Höhe der Schlossbrücke durchschwimmen wollte. Der ehemalige Matrose hatte offenbar mit seinen Kollegen auf das Fest angestossen und wettete mit ihnen, er sei im Stande den Fluss zu überqueren. Neben dem Alkohol hatte ihn auch die Hitze an diesem Tag dazu verleitet.


Zwei Tage später kam es auf dem Schulschiff „Perekop“ von der Kronstädter Marinebasis zu einem tödlichen Schiessunfall. Wie Fontanka.ru schreibt, lief das Schiff am 31. August zu einem Übungsschiessen aus. Während des Gefechtsschiessens auf eine Minenattrape traf eine Granate das eigene Deck, auf dem sich Matrosen befanden.

Durch Explosion und Splitter wurden fünf Seeleute verletzt – für einen zwanzigjährigen Wehrpflichtigen aus Wolchow war der Einschlag tödlich. Zwar wurde er auf ein schnelleres Schiff umgeladen und an Land von einem Rettungswagen erwartet, doch starb er noch während der Fahrt ins Spital. Die übrigen vier Matrosen kamen mit Verletzungen unterschiedlichen Grades in das Militärkrankenhaus in Kronstadt – nach Aussage der Ärzte sind sie ausser Lebensgefahr.

Experten der Marine klären nun die Unfallursache ab. Nach einer der möglichen Versionen befanden sich die Soldaten nicht in Deckung, weil sie sich während des Feuerns der Kanone fotografieren wollten. Gegen den Kapitän des Schiffs wurde mittlerweile ein Strafverfahren eröffnet. (eva)

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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