Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Tokio Hotel – der letzte musikalische “Schrei” aus Deutschland

Von   /  1. März 2010  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

TOPTICKER.- Am 8. März stellt die junge deutsche Rockband “Tokio Hotel” dem Petersburger Publikum sein jüngstes Album “Humanoid” vor. Die Formation, welche 2001 in Magdeburg gegründet wurde, gehört mittlerweile zu den beliebtesten Bands der Welt. Innerhalb von wenigen Jahren schafften es die vier Mitglieder, drei Alben und eine Reihe von Singles herauszubringen, die vielfach ausgezeichnet wurden und deren Lieder ganz oben in den Charts stehen.

Aufstieg als Jungtalent

Die Gruppe wurde 2001 in Magdeburg von den Zwillingsbrüdern Bill und Tom Kaulitz gegründet und trug ursprünglich den Namen «Devilish». Der Bassist Georg Listing und der Schlagzeuger Gustav Schäfer traten der Band später bei.  Bill Kaulitz nahm damals an der Talent-Show “Star Search” teil und machte die Bekanntschaft mit dem Producer Peter Hoffmann, der die Promotion der Gruppe übernahm und ihr dafür den neuen Namen “Tokio Hotel” vorschlug.

Erfolgsstory begann mit „Monsun“

Die Erfolgsstory begann 2005, als der Clip “Durch den Monsun” aus dem Album “Schrei” fast auf einen Schlag in allen deutschsprachigen Musiksendungen gebracht wurde und es die Band erstmals ganz oben in die deutsche Hitparade schaffte. Nach und nach eroberten die jungen Musiker die Herzen des europäischen und sogar des amerikanischen Publikums. In vielen Songs spricht die Gruppe auch soziale Probleme an, zum Beispiel Drogensucht (“Stich ins Glück”), Waisenkinder (“Vergessene Kinder”) oder Suizid (“Spring nicht”).

Gruppe sorgt für Deutsch-Boom

Trotz ihres weltweiten Erfolgs singt die Gruppe einen grossen Teil ihrer Lieder in ihrer Muttersprache und hat in einigen Ländern für einen regelrechten Deutsch-Boom gesorgt. Für diesen Verdienst um die Deutsche Sprache dankte den Musikanten sogar das Goethe-Institut.

Bild: Junge Senkrechtstarter aus Deutschland in Petersburg zu Gast: Tokio Hotel tritt im Eispalast auf. (Foto: Wikimedia Commons)

8. März 20.00, Eispalast, Pr. Pjatiletok 1. Eintritt 800 – 3500 Rubel. Tel. 718-66-20, 718-66-22. www.newarena.spb.ru

Diese Information stammt aus dem Kulturkalender “Nemezkaja Afischa”, der vom Deutschen Generalkonsulat in St. Petersburg herausgegeben wird und den Sie hier beziehen können. >>>

Weitere Neuigkeiten finden Sie auf unserem Nachrichtenticker >>>

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Fussball WM 2018 in Russland – die Spielergebnisse auf einen Blick

mehr…