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Todessturz von Schweizer Geschäftsmann in Petersburg bleibt ungeklärt

Von   /  20. August 2008  /  Keine Kommentare

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eva.- Der mysteriöse Sturz eines Schweizer Geschäftsmanns vom Balkon eines Petersburger Hotelzimmers von 1998 bleibt ohne Konsequenzen für die beiden Beschuldigten, meldet die Schweizer Depeschenagentur SDA. Der Schweizer und sein in der Schweiz lebende russische Geschäftskollege wurden verdächtigt, das Opfer im betrunkenen Zustand vom Balkon im 15. Stock gestürzt, um dessen Lebensversicherung über drei Millionen zu kassieren, die er als Pfand hinterlegt hatte.

Die Staatsanwaltschaft des Kreisgerichts See-Gaster in der Schweiz hatte hohe Freiheitsstrafen für die beiden gefordert, doch wurden die beiden Verdächtigten wegen Mangels an Beweisen freigesprochen. Das Opfer soll vor dem Sturz vom Russen zu einer Besprechung ins Hotel gebracht worden sein und wies bei seinem Tod 5,5 Promille Alkoholgehalt im Blut auf. Der übrige Hergang blieb jedoch unklar, so dass die Beweisführung der Anklage dem Gericht für eine Verurteilung nicht genügte. Auch vom Vorwurf des Versicherungsbetrugs wurden die beiden aus Beweismangel freigesprochen. Sie waren beschuldigt worden, 1997 in Rapperswil (Schweiz) einen Luxuswagen als gestohlen gemeldet und in Russland weiter verkauft zu haben.

www.sda.ch

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  • Veröffentlicht: 10 Jahren vor auf 20. August 2008
  • Von:
  • Zuletzt geändert: August 21, 2008 @ 2:18 pm
  • Rubrik: Aktuell

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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