Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Telefonische „Bombenleger“ erpressen Petersburger Einkaufszentren

Von   /  24. August 2015  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

eva.- Seit Monaten erpresst eine Bande von telefonische „Bombenlegern“ aus der Ukraine Petersburger Einkaufszentren. Fast täglich lösen sie mit anonymen Anrufen Bombenalarm aus, worauf die Kaufhäuser evakuiert und nach Sprengstoff durchsucht werden müssen.


Am 23. August war es wieder einmal soweit – das elitäre Einkaufszentrum „Galeria“ gleich neben dem Moskauer Bahnhof musste von Personal und Kunden geräumt werden, weil per Telefon eine Bombendrohung eingegangen war. Zwar kennen Direktion und Polizei die Anrufer, deren Drohung mit grösster Wahrscheinlich harmlos ist, doch müssen sie pflichtgemäss das Gebäude nach Sprengsätzen durchsuchen.

Die Anrufer, doe sich „Dillinger Team“ nennen, sitzen in der ostukrainischen Stadt Charkow und versetzen seit Juli eine ganze Reihe von Einkaufskomplexen in Petersburg in Unruhe. Neben der „Galeria“ sind Kaufhäuser „Rio“, „Piterland“, City Mall“ betroffen. Um Ruhe zu geben, verlangen die Erpresser eine Summe von mehreren Tausend Dollars in Form von Bitcoins. Da sich die Opfer des Telefonterrors weigern, zu zahlen, gehen die telefonischen „Attentate“ weiter.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Tausende Personen wegen Bombendrohung aus Petersburger Supermarkt evakuiert

[ad#ad-3]

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Milde Strafe für jugendlichen Streich

mehr…