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Tage der Frankophonie in St. Petersburg mit Beteiligung der Schweiz

Von   /  18. März 2010  /  Keine Kommentare

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eva.- In der kommenden Woche (18.-28. März) wird in Petersburg die Woche der Frankophonie abgehalten. Auch die Schweiz beteiligt sich mit einem Filmbeitrag an dem Kulturfestival, das vom Institut français de Saint-Pétersbourg in Zusammenarbeit mit den Vertretungen Frankreichs, Kanadas, Luxemburgs, Belgiens und der Union afrikanischer Staaten in St. Petersburg organisiert wird.

Unter anderem werden im Französischen Institut eine Ausstellung mit dem Titel „Afrique quatre couleurs“ (18. März – 8. April) und ein Kinofestival (21. – 23. März) organisiert. Am 28. März sind im Kinozentrum „Rodina“ französischsprachige Animationsfilme zu sehen.

Zum Programm gehört auch der Film „la mère“, der am kommenden Sonntag im Kino gezeigt wird. Der schweizerisch-russische Dok-Film der beiden Regisseure Antoine Cattin und Pavel Kostomarov schildert das Leben einer russischen Grossfamilie in Nordrussland.

Leben in der armen russischen Provinz

Mit dem „Versagen“ der Männer spricht die Produktion ein grosses Problem der russischen Gesellschaft an – einer Gesellschaft, in der ohne Frauen nichts läuft. Mit vierzehn Jahren von ihrer Mutter für eine Flasche Wodka zwangsverheiratet und von ihrem Mann unterdrückt und geschlagen, musste Lujbow sehr früh die ganze Verantwortung für die ganze Familie übernehmen.

In der armen russischen Provinz gibt es für sie und ihre neun Kinder kaum Perspektiven – als Arbeiterin einer Kolchose fristet sie ein Leben in bitterer Armut. Die Männer, verantwortungsscheu und oft dem Alkohol verfallen, sind keine Hilfe, einzig ihre älteste Tochter Alessia unterstützt sie im täglichen Kampf ums Überleben.

21. März, 18.40  Uhr, Kino „Chudeschestvenni“, Newski Prospekt 67 (siehe Plan), Eintritt 200 Rubel.

Zur Webseite des Festivals >>>


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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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