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Streifzug durch die Welt der Bildhauer im Skulpturenmuseum

Von   /  23. März 2013  /  Keine Kommentare

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eva.- Eine Ausstellung mit Werken zwanzig zeitgenössischer Petersburger Bildhauerinnen und Bildhauer soll Kindern und Erwachsenen den Weg einer Skulptur von der Idee hin zu Skizze, Entwurf und Vollendung zeigen. Neben Exponaten zum anschauen bietet das Projekt eine Bildhauer-Werkstatt und ein Studio, in dem Meistekurse für Klein und Gross angeboten werden (siehe Fotogalerie).


Die Ausstellung soll das Bewusstsein für Fragen rund um Denkmäler und Skulpturen schaffen, unter anderem auch für jene, die vom Städtischen Skulpturenmuseum in der ganzen Stadt betreut werden. Warum entsteht eine Skulptur? Welche Geschichte steht hinter einem Denkmal? Welche Bedeutung haben Standbilder heute? Wodurch unterscheidet sich eine Skulptur, die in der Öffentlichkeit steht, von einer, die zuhause aufgestellt wird?

Im ersten Saal des Erdgeschosses wird der Beginn (und oft auch das Ende) unvollendeter Skulpturen in Form Skizzen und Modellen aus Gips, Bronze, Granit und Marmor gezeigt. Ungewöhnlich für ein Museum: Hier ist berühren nicht verboten, sondern ausdrücklich erwünscht!

Kurse während der Frühlingsferien

Im nächsten Raum kann sich unter dem Motto „Ich werde Bildhauer“ jeder in der Rolle eines Künstlers üben. Für Kinder werden während den Frühlingsferien täglich vom 25. bis 31. März Kurse mit dem Bildhauer und Keramiker Andrei Komarowski angeboten. Nach den Ferien werden die Kurse vom 1. bis 28. April jeweils an den Wochenenden weitergeführt.

Im ersten Stock wird ein riesiges Künstleratelier eingerichtet, in dem die Besucher ihr eigenes Projekt für ein Denkmal in der Stadt entwerfen können. Den Held oder die Heldin des Standbilds – es kann auch der Lebenspartner oder ein Haustier sein – muss man sich selber ausdenken. Bei der Ausführung hingegen sind Freiwillige behilflich – verschiedene Materialien und sogar Postamente für die fertigen Denkmäler sind vorhanden.

Exkursion in Bildhauerwerkstätten

Zum Ausstellungsprojekt gehören auch Exkursionen – vom berühmten Puschkin-Denkmal in die Werkstätte des Autors Anikuschin und zu den Restauratoren des Museums. Sie werden ihr Publikum in die Geheimnisse beim Reinigen und Reparieren eines Denkmals einweihen.

An der Ausstellung nehmen folgende Künstlerinnen und Künstler teil: Sergei Borodkin, Oleg Schogin, Michail Jedomski, Dmitri Kaminker, Daniil Kaminker, Andrei Komarowski, Robert Lotosch, Wladimir Maschuga, Tatiana Nikolajenko, Alexander Posin, Konstantin Simun, Lew Smorgon, Marina Spiwak, Gelja Pisarewa, Andrei Sasonow, Nikita Sasonow, Vera Swetlowa, Wladimir Ziwin, Irina Jaroschewitsch.

Bilder: Eugen von Arb/SPB-Herold

25. März bis 28. April 2013. Vernissage am 25. März um 15.00 Uhr. Ausstellungssaal des städtischen Skulpturenmuseums, Newski Prospekt 179/2. Eintritt 50-100 Rubel. Тel. 314-12-14. www.gmgs.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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