Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Stadtbekannter Petersburger „Helikopter-Rowdy“ stirbt bei Absturz ins Meer

Von   /  20. September 2014  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

TOPTICKER.- Am 19. September stürzte beim Petersburger Vorort Lachta nach wilden Manövern ein Hubschrauber in die Finnische Bucht. Der Passagier konnte verletzt von einem Ausflugsboot geborgen werden, der Pilot hingegen kam ums Leben – er ist kein Unbekannter.

Er hatte sich lediglich den Arm gebrochen und wurde vom Rettungswagen abgeholt. Erst später konnte der Katastrophenhilfsdienst MTschS den toten Hubschrauberpilot aus dem Wasser geborgen werden. Wie Augenzeugen berichtet, raste der Helikopter vom Typ Eurocopter AS 341 „Gazelle“ im Tiefflug über die Finnische Bucht. Als der Pilot einer Yacht ausweichen wollte, berührten die Rotorblätter die Wasseroberfläche und der Hubschrauber zerschellte im Meer.

Beim Piloten handelt es sich um den 41-jährigen Alexei Afontschenkow, der in Petersburg bereits 2010 durch ein nächtliches Flugabenteuer bekannt geworden ist. Damals erschreckte er die Bewohner eines Hochhauses als er zu später Stunde dicht an eine Wohnung im zehnten Stock heranflog und mit einem Scheinwerfer durch das Balkonfenster hineinleuchtete. Man sagte damals, er habe seine Geliebte überraschen wollen.

Auch diesmal schien er zusammen mit seinem Freund auf einer Spritztour durch die Luft zu sein – diesmal war sie tödlich. Wie weitere Nachforschungen ergaben, war Alkohol im Spiel. Die beiden Insassen waren kurz vor dem Unfall im Restaurant „Parus“ im Yachtclub gesehen worden, wo sie ausgiebig Schnaps getrunken und Wasserpfeife geraucht haben sollen. (eva.)

Bild: Wikimedia Commons/ Igor Dvurekov

www.fontanka.ru

Weitere Neuigkeiten finden Sie auf unserem Nachrichtenticker >>>

[the_ad_placement id=\“single\“]

[the_ad_placement id=\“single\“]

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Kommentar: Die „Sotschisierung“ St. Petersburgs

mehr…