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Stadt Petersburg renoviert die katholische Kirche der Mariä Heimsuchung

Von   /  12. Juli 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Die katholische Kirche der der Mariä Heimsuchung an der Mineralnaja Uliza wird von der Stadt umfassend renoviert. Dach, Fassade und Fenster sollen erneuert werden, später ist die das Interieur an der Reihe.

Wie Fontanka.ru schreibt, meldet, gab das städtische Amt für Denkmalschutz die Bewilligung von 117,7 Millionen Rubel (rund 1,7 Millionen Euro) für die Renovationsarbeiten bekannt. Die Unternehmen „Trest“ und „Lenoblrestavrazia“ sollen noch dieses Jahr mit den Arbeiten beginnen, dabei soll auch die Kuppel wieder hergestellt werden.

Hausherr der Kirche ist der rührige Pfarrer Richard Stark (siehe Porträt), der für sein Engagement, seine jahrzehntelange Entwicklungsarbeit im Kongo und die Vermittlung zwischen Katholiken und Russisch-Orthodoxen bereits das Bundesverdienstkreuz erhielt. Trotz seiner Hartnäckigkeit und grosszügigen Spenden, konnte Stark bisher nicht das Geld für eine Renovation aufbringen.

Laut Pfarrer Richard Stark wurde auf dem Gelände bereits ein Fertighaus für das Projekt „Mutter und Kind“ errichtet. Die Einweihung findet am 26. Juli um 12.00 Uhr statt.

Die Kirche wurde 1859 vom prominenten Architekten Nikolai Benois gebaut – er selbst wurde 40 Jahre später dort begraben. 1938 während des stalinistischen Terrors, wurde die Kirche geschlossen und als Kartoffelspeicher genutzt. Später wurde darin ein Forschungslaboratorium untergebracht. Erst 2003 erhielt die katholische Kirche den Bau zurück.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

Die Webseite der Kirche: www.visitmaria.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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