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Schweizerisch-russischer Wirtschafts-Workshop in Petersburg

Von   /  1. Dezember 2019  /  Keine Kommentare

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eva.- Zum dritten Mal fand an der Wirtschaftshochschule St. Petersburg (HSE) und im Schweizer Technopark «Mobahaus» ein schweizerisch-russischer Workshop zum Thema «Digitalisierung und internationales Service Management» statt.

Nach der Eröffnung durch den schweizer Generalkonsul in Petersburg Roger Kull und den HSE-Direktor Sergei Kadochnikow führten Paul Amman (Fachhochschule Bern), Daniel Rehmann (Wirtschafts- und Russlandexperte) sowie Tatiana Grischenko und Natalia Ursul (Hochschule für Wirtschaft St. Petersburg) durch die Veranstaltung.

Neben einer Einführung in die Besonderheiten der russischen und schweizerischen Geschäftswelt und ihre Unterschiede sprachen die VertreterInnen dreier internationaler Unternehmen über ihre Erfahrungen und die Perspektiven: Alexei Esakow, Generaldirektor («OOO Quattro Formaggi»), Denis Stoljarow (VR/AR Association, CEO Video 360), Svetlana Suslova, Sidenis AG) und Polina Borisova (Swiss American Hospitality Business School (SwissAm).

Risiko und Möglichkeiten im ausländischen Markt abgewogen

Danach mussten die StudentInnen anhand so genannter Fallstudien (siehe Schluss) die Risiken und Möglichkeiten eines Unternehmens beim Einstieg in einen ausländischen Markt einschätzen und dabei ihr theoretisches Wissen praktisch anwenden. Nach der Präsentation durch die AutorInnen wurden die Stärken und Schwächen der Studien diskutiert und die besten Studien ausgezeichnet.

Der zweite Teil des Workshops wurde im Schweizer Technopark «Mobahaus» in Petersburg abgehalten, wo die TeilnehmerInnen nebst einer Besichtigung weitere Eindrücke aus dem Alltag eingemieteter Firmen erhielten und die Gelegenheit erhielten, direkt mit den Inhabern ins Gespräch zu kommen. Unter dem Titel «Cross-Cultural Differences between Switzerland and Russia» gingen Daniel Rehmann und Natalia Ursul auf den kulturellen und historischen Hintergrund der beiden Länder und ihre daraus entstandenen Mentalitäten ein.

„Case Studies“ – „Fallstudien“

eva.- In Fallstudien klären StudentInnen die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für ein Investitionsprojekt ab und wenden dabei ihr ganzes Wissen an. Gewisse Kriterien werden vorgegeben, andere wählen die Teilnehmer selbst. Im vorliegenden Beispiel wurde ein möglicher Einstieg eines Schweizer Exportunternehmens in den russischen Markt abgeklärt. Am Ende wird entschieden, ob und in welchem Rahmen investiert wird, welches Produkt zu welchem Preis produziert oder/und verkauft wird. Ihren Entscheid müssen die Studierenden mit Argumenten untermauern. Quelle: Paul Ammann: merz+benteli – Markteintritt Russland, in: Pepels (Hrsg.) Fallstudien zum Marketing, Herne 2015, S. 331 – 367.

Bilder: Eugen von Arb/ SPB-Herold

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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