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Schweizer Pianistin Luisa Splett konzertiert in der Smolny-Kathedrale

Von   /  28. Februar 2014  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Im Rahmen der Konzertreihe „Europäische Pianistenschulen“ tritt am 2. März in der Smolny-Kirche die Fernweh-Petersburgerin Luisa Splett auf. Sie lebte während mehreren Jahren in St. Petersburg und spezialisierte sich unter anderem auf das Schaffen von Emil Frey und anderen schweizer Komponisten.

An ihrem Konzert steht eine Reihe von Franz Liszts Klavierstücken im Mittelpunkt, die der Musiker zwischen 1835 und 1839 in der Schweiz verfasste und unter dem Titel „Jahre der Pilgerschaft“ zusammenfasste. Diese „musikalische Schweizerreise“ verlangt wie alle Kompositionen Liszts neben viel Poesie und Virtuosität auch eine besonders anspruchsvolle Technik von den Interpreten. Das weitere Programm besteht aus Werken von Komponisten aus der Schweiz, darunter Martin Wendel (1925-2013), Hermann Goetz (1840-1876) und Alfred Felder (1950).

Luisa Splett absolvierte das Zürcher Konservatorium und setzte ihre Ausbildung in Santiago de Chile fort, wo sich auch das Konzertdiplom erwarb. Am Petersburger Konservatorium absolvierte sie das Solistendiplom und schrieb an ihrer Dissertation über den schweizer Komponisten Emil Frey (1889-1946). Der heute längst vergessene Pianist und Komponist begann um die Jahrhundert eine erfolgreiche Musikerkarriere in St. Petersburg, die jedoch durch die Oktoberrevolution unterbrochen wurde und ihn zur Rückkehr in die Schweiz zwang.

Noch während ihrer Petersburger Zeit trat Splett 2010 mit einem musikalischen „Komponistenporträt Emil Frey“ an der Petersburger Philharmonie auf. Dabei kam auch das Klaviertrio Nr.2 zur Aufführung, mit dem er genau 100 Jahre zuvor den grossen Kompositionspreis gewonnen hatte. (eva)

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

2. März 19.00. Smolny-Kathedrale, Pl. Rasterelli 3/1. Eintritt: 200-600 Rubel

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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