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Schweizer Kontrabassist Thierry Roggen konzertiert im Eremitage-Theater

Von   /  22. Mai 2010  /  Keine Kommentare

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eva./pd.- Thierry Roggen tritt am 30. Mai um 14.30 im Rahmen des internationalen Festivals „Musikalischer Olymp“ zusammen mit Musikern aus Russland, Singapur, Slowenien und Korea im Eremitage-Theater auf. Der junge Schweizer Musiker wird Werke von Giuseppe Verdi, Pietro Mascagni und Amilcare Ponchielli interpretieren.


Schon als Kind zeigt der 1988 geborene Thierry Roggen eine unerklärliche Affinität zu seinem archaischen Instrument, dem Kontrabass. Auf einem umgebauten Cello erhält er seinen ersten Unterricht bei seinem Onkel, dem Kontrabassisten Yves Roggen. Eine glückliche Begegnung mit dem Kontrabassvirtuosen Gary Karr bestimmt seine musikalische Zukunft: Karrs Assistent Ermanno Ferrari nimmt Thierry unter seine Fittiche.

Auftritt mit dem Orchester der Bayerischen Philharmonie

Bereits im Frühling 2001 tritt Thierry in die Klasse von Bela Szedlak an der Hochschule der Künste in Bern ein. Dort schliesst er, 17-jährig, im März 2006 das Grundstudium erfolgreich ab. Kontrabass, Komposition, Cembalo und Klavier sind Thierrys musikalische Schwerpunkte. Seit April 2006 studiert Thierry Roggen an der Musikhochschule Freiburg i. Br. in der Klasse von Bozo Paradzik.

Roggen wird mehrfach ausgezeichnet  und spielt im Januar 2010 mit dem Orchester der Bayerischen Philharmonie unter Mark Mast in einer Tournee in grossen Städten wie München, Zürich und Wien eine Uraufführung der zeitgenössischen Komponistin Violeta Dinescu, die extra für ihn ein Kontrabasskonzert geschrieben hatte. Auf der selben Tournee wird auch ein Stück von ihm, „Andante für Streichorchester“, mit grossen Erfolg uraufgeführt.

Bild: PD/Vera Markus

30. Mai, 14.30 Uhr, Dvorzowaja Nabereschnaja 34, Eintritt 700 Rubel.

www.thierryroggen.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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