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Schülerfest „Alye Parusa“ versammelt 80.000 Personen im Zentrum

Von   /  24. Juni 2017  /  1 Kommentar

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eva.- Zur 12. Ausgabe des Schulabschlussfestes „Alye Parusa“ kamen rund 80.000 Personen ins Stadtzentrum. Nach dem Konzert auf dem Schlossplatz folgte traditionellerweise das Spektakel unter roten Segeln im Newabecken.

Gemäss Angaben der Stadtbehörden nahmen dieses Jahr rund 35.000 Schulabsolventen und 45.000 Begleitpersonen am grossen Fest der weissen Nächte teil. Wie gewohnt, mussten sich sämtliche Besucher zuerst durch die Ticket-Kontrolle am Polizei-Kordon schleusen, der das Gebiet um Schlossplatz und Newabecken weiträumig absperrte.

Wer die erste Warteschlange hinter sich hatte, musste beim Schlossplatz eine zweite Sperre mit Metalldetektoren durchlaufen, um ans Konzert zu gelangen. Auf der High-Tech-Bühne vor dem Triumphbogen unterhielten unter der Moderation von Iwan Urgant vier bekannte Bands die Schulabsolventen des Jahrgangs 2017: „Artic&[email protected], „Serebro“, „Surganov i Orchestr“ und „Mumi Troll“.

Im Schnelltempo ans Newaufer

Nach dem Schlussapplaus strömte die Menge im Schnelltempo zum Newaufer, um sich das von Feuerwerk begleitete Spektakel „Alye Parusa“ anzusehen. Am Schlossufer stand das Publikum dicht an dicht, Mädchen wurden mit Handy-Kamera bestückt auf die Schultern gepackt, und wer keine Operatorin hatte, behalf sich mit dem Selfie-Stock.

Wiederum gingen begeisterte Schrei und Applaus durch die Menge als die schwedische Brigg „Tre Kronor“ mit ihren scharlachroten Segeln vor der Peter- und Paulsfestung bis zur Schlossbrücke segelte, begleitet von einem bombastischen Feuerwerk und Musik.

Weniger Müll als im Vorjahr

Das Spektrum der Schulabgänger in der Menge reichte von festlich gekleideten, herausgeputzten Musterschülern, über uniformierte Kadetten bis hin zu grell angemalten und kostümierten Jugendlichen. Da und dort wurde das Schulende mit lautem Gejole und Alkoholexzessen gefeiert, doch insgesamt verhielt sich die riesige Menschenmenge diszipliniert.

Dafür sorgten rund 2000 PolizeibeamtInnen, darunter etwa 300 Omon-Sonderpolizisten. Sie bewachten die Ein- und Ausgänge, gingen Patrouille während der Veranstaltung und kontrollierten auch das Verlassen der Besucherzone und die Metroeingänge. Nach ihnen folgten der städtische Reinigungsdienst mit 220 Personen und 110 Maschinen, die insgesamt 645 Kubikmeter Müll entfernten – weniger als im letzten Jahr.

Bilder: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. Max sagt:

    Stimmungsvolle Fotos!
    Wenn der hellste Schein am Himmel aus dem Norden kommt haben die weissen Nächte ihren Zauber ueber die Stadt gelegt.

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