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Schnee und Tauwetter sorgen für Eiszapfen-Gefahr

Von   /  22. November 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Der starke Schneefall und das schnell einsetzende Tauwetter danach sorgte für eine lebensgefährliche Zunahme von Eiszapfen gigantischer Grösse an vielen Petersburger Dächern. Die Hausverwaltungen kommen kaum nach bei der Säuberung, darum ist Vorsicht geboten – besonders für Fussgänger, aber auch für Autobesitzer.

Die langen Eiszapfen sorgen sowohl für Furore als Foto-Motiv, wie auch für Schrecken für alle Fussgänger. „Die Eiszapfen bereiten sich auf das Tauwetter und die Jagdsaison vor“, kommentieren Petersburger die Situation in Petersburgs Strassen.

Sie spielen auf die vielen, oft tödlichen Unfälle mit herunterfallenden Eiszapfen an, die jedes Jahr auf spielende Kinder und Passanten herunter fallen. Laut Fontanka.ru Vor allem in den schweren Wintern 2010/2011 war es zu tödlichen Unfällen gekommen, bei denen die Hausverwaltungen, die die Schneeräumung auf den Dächern versäumt hatten, zur Rechenschaft gezogen worden waren.

Absperrungen und Warnplakate, statt Schneeräumung

Seither versucht man sich vielerorts durch Warnplakate und Absperrungen aus der Affäre zu ziehen, was aber an der gefährlichen Situation wenig ändert. Besonders dort, wo die Gehsteige schmal sind, bleibt oft wenig Platz zum ausweichen, auch wenn man über die Gefahr aus der Luft informiert ist.

Aber nicht nur die Fussgänger sind in Gefahr, sondern auch parkierte Autos, die von Eiszapfen durchbohrt, von geräumten Schneegeröll oder von Eis aus geplatzten Regenrohren zerschlagen werden.

„Wunderwaffen“ gegen Eiszapfen-Plage

Verstummt sind auch nicht die Diskussionen darüber, wie man den Eiszapfen beikommen könnte. Da von einer ordentlichen Isolierung der Dächer niemand etwas wissen will, solange es genügend Gas zum Heizen gibt, wird über alle möglichen „Wunderwaffen“ gegen das Eis diskutiert.

War es vor einigen Jahren eine Laser-Eiszapfen-Schnedimaschine, die die Gemüter erregte, so ist momentan ein Mikrowellengerät im Gespräch, das laut Ria-Novosti bereits auf einem Dach im Testbetrieb stehen soll.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

www.sputniknews.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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