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Schmelzende Eisdecke auf Meer, Flüssen und Seen führt zu Unfällen

Von   /  13. April 2009  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Während die einen die Frühlingswärme herbei sehnen, wollen die anderen das Ende des Winters noch nicht wahrhaben – das führte am vergangenen Wochenende zu einer Reihe von Unfällen auf dem Eis.

Am Samstag spielten drei Kinder auf einem Teich am Kosygin-Prospekt als die Eisdecke unter ihnen einbrach, schreibt „Moi Rayon“. Katastrophenschutz und Feuerwehr wurden sofort alarmiert, doch gelang es Passanten, die drei Kinder aus dem Wasser zu fischen, von denen eines sofort nach Hause rannte. Die beiden andern Buben wurden vom Notarzt untersucht und dann entlassen.


Wesentlich gefährlicher war der Unfall auf der Eisfläche der Finnischen Bucht: Zwei Personen, die am Sonntag mit einem Motorschlitten auf der Höhe des Forts „Pervomaiski“ unterwegs waren, versanken mit ihrem Fahrzeug unter dem Eis, meldet der russische Katastrophenschutz. Eine Rettungskolonne sucht seit Sonntagmorgen nach den beiden Vermissten.

Oft glückt die Rettung – manchmal kommt sie zu spät

Am selben Tag brach auf der Newa bei der Wantovoi-Brücke ein Mann durch das Eis – zum Glück rief ein Augenzeuge sofort um Hilfe, die erst durch herbei geeilte Feuerwehrleute, später durch den Katastrophenschutz geleistet wurde. Der Sechzigjährige konnte rechtzeitig geborgen werden und schwer unterkühlt ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Eisschmelze fordert in Russland jeden Frühling Todesopfer, unter ihnen sind auch Eisfischer, die weit draussen auf dem Ladogasee und auf der Ostsee ihr Zelt aufbauen, um durch ein Loch im Eis zu fischen. Manchmal werden sie durch die Wärme überrascht, und der Rückweg auf das Festland wird ihnen abgeschnitten, so dass sie in spektakulären Aktionen per Hubschrauber gerettet werden müssen. (eva)

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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