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Schliessung der Schlossbrücke führt zu langen Staus

Von   /  29. April 2013  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Die angekündigte totale Schliessung der Schlossbrücke hat am ersten Werktag danach zu einem Verkehrschaos auf der Wassili-Insel geführt. Auch die alternativen Routen und Newa-Übergänge sind überlastet.

Zwar hatten sich die Bewohner der Wassili-Insel sichtlich auf die Sperrung der wichtigsten Newa-Brücke vorbereitet. Sowohl die Automobilisten wie auch die ÖV-Benutzer hatten sich offenbar rechtzeitig auf den Weg gemacht, so dass es morgens um neun weder bei der Metro-Station auf der Insel noch an den Brücken zu Staus kam.

Aber später, als der Berufsverkehr weiter angewachsen war, kam der befürchtete Kollaps. Wie Fontanka.ru berichtete, ging auf der Insel während einigen Stunden nichts mehr, weil die Kolonnen sich um keinen Meter mehr bewegten. Auch auf den Ersatzrouten kam es zu chaotischen Szenen.

Wenden oder Umfahren – nichts half mehr

An beiden Enden der Blagoweschensk-Brücke (ehemals Leutnant Schmidt-Brücke) stauten sich die Wagenkolonnen. Als klar wurde, dass der Verkehr steht, versuchten viele Fahrer, sich durch Umfahren oder Wenden zu retten, wodurch das Durcheinander noch grösser wurde. Ähnliches spielte sich auch am Nordende der Insel bei der Tutschkow-Brücke ab. Allerdings war die Situation dort bereits zuvor wegen der Metro-Baustelle angespannt.

Inwiefern sich die Petersburger Automobilisten an diesen zweiwöchigen Ausnahmezustand gewöhnen werden, ist noch nicht klar. Sicher ist auf jeden Fall, dass sich die Verkehrssituation auch nach der Öffnung nicht wesentlich entspannen dürfte. In einer Mitteilung der städtischen Baudirektion wurden inzwischen die Instandstellungsarbeiten bekanntgegeben, mit denen noch diesen Sommer begonnen werden soll.

Auf der Liste mit rund vierzig Baustellen befinden sich unter anderem die Alexander-Newski-Brücke, die Grenadiersbrücke und die Sampsonowski-Brücke, die ganz oder teilweise überholt werden müssen. Auch die Trottoirs am Schloss-Ufer vor der Ermitage sollen saniert werden. (eva)

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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