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„Sapsan“ durch Kurzschluss lahmgelegt und beschädigt

Von   /  12. April 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- In der vergangenen Nacht um halb zehn wurde der Hochgeschwindigkeitszug „Sapsan“ aus Moskau in der Nähe der Station „Leontjewo“ im Gebiet Twer durch einen Kurzschluss gestoppt. Wegen eines Gegenstandes auf der Fahrleitung fiel auf einem ganzen Streckenabschnitt der Strom aus.


Der Zug, der mit rund zwei Stunden Verspätung in Petersburg einfuhr, wurde ausserdem an der Frontscheibe beschädigt. Passagiere bestätigten gegenüber dem Fernsehkanal „Sto“, sie hätten einen starken Schlag gespürt und Funken gesehen, dann sei im ganzen Zug die Stromversorgung ausgefallen.

Steine und Geschosse auf den Siemens-Zug

Zur Klärung des Zwischenfalls hat die russische Bahn mittlerweile eine Sonderkommission einberufen. Der übrige Zugverkehr hat sich mittlerweile wieder normalisiert, sämtliche Züge verkehren plangemäss, schreibt Fontanka.ru. Es wird vermutet, dass dies eine weitere Attacke auf den Siemens-Hochgeschwindigkeitszug war, von denen der „Sapsan“ seit seinem Start bereits mehrere erlebt hat.

Mehrfach bewarfen Leute den Zug mit Steinen, und vergangene Woche hat sogar ein Mann auf den Zug geschossen. Als Motiv wird die Unzufriedenheit der Bahnlinienanrainer vermutet, weil die zehn „Sapsan“-Züge, die täglich verkehren, die restlichen Zugverbindungen in die Provinz verschlechtert haben.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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