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Russlanddeutsche bekommen neues Kulturzentrum in Orenburg

Von   /  19. September 2008  /  Keine Kommentare

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rian.- Im „Nationalen Dorf“ in Orenburg (Südrussland, unweit der kasachischen Grenze) ist das deutsche Kulturzentrum „Deutscher Hof“ eröffnet worden. Ein Vertreter der örtlichen Regierung gab bekannt: „Hier wird ein Museum der deutschen Bevölkerung im Gebiet Orenburg und ein Restaurant mit deutscher Küche entstehen“, hieß es. An der Eröffnungszeremonie nahmen der Gouverneur des Gebiets Orenburg, Alexej Tschernyschew, und der deutsche Botschafter in Russland, Dr. Walter Jürgen Schmid, teil.

Deutsche siedelten seit dem Ende des 19. Jahrhunderts im Gebiet Orenburg. 1917 lebten dort etwa 8 500 Deutschstämmige. Derzeit sind es rund 20 000. Im Gebiet Orenburg gibt es inzwischen elf deutsche Kulturzentren. Laut den Angaben der örtlichen Behörden stieg das Handelsvolumen zwischen Deutschland und dem Gebiet Orenburg innerhalb der letzten fünf Jahre auf das 15-fache und machte 178,6 Millionen US-Dollar aus.

Deutschland importiert aus der Region vor allem Erdöl, Eisen und Chemieprodukte. Orenburg bezieht aus Deutschland in erster Linie Industrieanlagen sowie Autos, Traktoren, Eisenbahnwagen und Elektromaschinen. In dem Gebiet sind 14 Unternehmen mit deutscher Beteiligung eingetragen.

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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