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Russland investiert 5 Billionen in die Krise

Von   /  4. Dezember 2008  /  Keine Kommentare

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mm, dp- Da verliert selbst der berühmte Nikolai Nikolajewitsch Murawjow-Amurski auf der 5000 Rubelnote seinen „Kopf“. Experten schätzen, das der  Gesamtbetrag für die Bekämpfung der Krise bereits mit über 5 Billionen Rubel zu Buche schlägt.

Nach Angaben der Bank von Russland  sanken die Reserven des Landes  von ca. 600 Milliarden Dollar im August auf 453,5 Milliarden Dollar Mitte November. Der Großteil der Mittel wurde zur Stabilisierung des Rubels ausgegeben.

Im September – Oktober sind 57,5 Milliarden Dollar für Interventionsmasnahmen für den Rubel ausgegeben. 30,1 Milliarden Dollar aus den Rücklagen fielen der Neubewertung des Dollars zum Opfer.  14 Milliarden Dollar wurden bei der Vnesheconombank zur Stüzung des privaten Banksektors hinterlegt.

Die russische Regierung kann nicht Ewig die Staatsreserven zur Stützung des Rubel und der Wirtschaft verwenden. Man geht daher von einer kommenden gleitenden Abwertung des Rubel und Stärkung des heimischen Exports aus.

Weitere 50 Milliarden Dollar der Währungsreserven sind zur Refinanzierung der Auslandsschulden der russischen Unternehmen und Banken zugeteilt worden.

Die „ВЕБ“ ,Vnesheconombank, scheint die Zentrale Verteilstelle für die Hilfsmassnahmen. In Geringerem Masse auch die grösste Bank Russlands, die Sperbank.

Die Kreditlinien erhalten nur die grössten Staatsbetriebe und strategischen Unternehmen im Bereich Bergbau-und Stahl. Auch die  Evraz Group von Roman Abramovich erhaelt von der Vnesheconombank Darlehen in Höhe von etwas mehr als eine Milliarde Dollar. Weitere Darlehen in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar sind für „Rusal“ und $ 2 Milliarden Dollar für die „Alfa-Gruppe“ genehmigt.

Banken und andere Finanzinstitutionen erhalten 1,5 Billionen Rubel in Form von Anteilseinlagen des Finanzministeriums. Der maximale Betrag der zur Verfügung gestellten Mittel erreichte dabei 878 Milliarden Rubel, plus 736 Milliarden Rubel welche bereits bei den Banken auf Konten deponiert waren.

Darüber hinaus erhalten die Banken in Form von nachrangigen Darlehen  950 Milliarden Rubel für einen Zeitraum von bis zu 2019 mit 8% pro Jahr. Finanziert werden diese Darlehen  in Höhe von 500 Milliarden Rubel an die Sberbank, die restlichen 450 Milliarden Rubel verteilt die Vnesheconombank.

Der Staat kauft Wertpapiere

Etwa 7 Milliarden Dollar werden für den Kauf von russischen Wertpapieren aus dem RTS und MICEX  Indexen verwendet. Davon ein Großteil davon ist bereits ausgegeben.

Moskau investiert dabei besonders aktiv in Wertpapiere von Rosneft, Gazprom, Sberbank und VTB, sagen die Marktteilnehmer. Es wird jedoch auch nicht ausgschlossen das ein Teil der VEB Gelder in Aktien von Unternehmen der privaten Öl-und Metallindustrie verwendet wird.

Die Präsenz des Staates v3erhindert indes nicht die Auswirkungen auf das Ranking innerhalb der  weltweiten Standorte. Einige Experten glauben, dass die Maßnahmen VEB Markt bei Weitem nicht professionell genug ist.

2009

Nächste Jahr plant der Reservefonds mehr als 1 Billionen Rubel als Steuerentschädigung für die Regionen  und um den Regionen die Bezüge von  Öl-und Gas-Lieferungen und die Stabilisierung ihrer Haushalte zu ermöglichen. Mit allen Nebenausgaben ist die Staatskasse dann mit bereits 5 Billionen Rubel Gesamtbetrag bzw. ca. 200 Milliarden Dollar „investiert“.

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