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Russisches Visum wird wieder „sowjetischer“

Von   /  19. Januar 2015  /  Keine Kommentare

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eva.- Der föderale Migrationsdienst Russlands (FMS) führt ein neues Visa-Antragsformular ein, schreibt Fontanka.ru. Wie zu sowjetischen Zeiten muss dort wieder die beabsichtigte Reiseroute in Russland angegeben werden. Ausserdem werden in dem neuen Formular, das ab dem 26. Januar gilt, ausführliche Angaben über die Personen verlangt, die den Antragssteller einladen oder ihm eine Unterkunft bieten.

Die verschärften Bestimmungen gelten für sämtliche Visa-Typen, Privat-, Touristen, Geschäfts- Ausbildungs- oder Transitvisa. Gründe für die Einführung der neuen Vorschriften wurden keine genannt. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als eine halbe Million Ausländer St. Petersburg und das Leningrader Gebiet.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Keine Kommentare

  1. Thomas sagt:

    Das ist wirklich schade – und ich weiß auch nicht, wem das nutzen soll. Die „innere Sicherheit“ wird das nicht verbessern – wer Russland schaden will, muss nicht nach Russland reisen. Und Spionage findet immer ihre Wege, heute zumeist digitle.
    Und die Reichen finden auch ihre Mittel, Wege und Möglichkeiten.
    Aber den „kleinen Leuten“, die Russland und seine Menschen abseits der Reisebürostrecken kennen lernen oder wiedersehen wollen, denen wird es schwer oder fast unmöglich gemacht, nach Russland zu reisen.
    Wir wollten im nächsten Sommer mal wieder „um den Baikal herum“ reisen und unsere Tochter war gerade in die Planungen für eine ganz individuelle Reise mit der Transsib vertieft.
    Das trifft die Menschen, die zumeist der russlandfeindlichen Politik der Herrschenden in ihren Ländern sehr kritisch gegenüber stehen und die Russland aus innerer Verbundenheit besuchen.
    Die werden damit getroffen. Ein wahrer Bärendienst.

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