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Russisches Gericht spricht Madonna vom Vorwurf der „Schwulenpropaganda“ frei

Von   /  23. November 2012  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Ein Bezirksgericht in Russlands zweitgrößter Stadt St. Petersburg hat US-Popstar Madonna vom Vorwurf der „Schwulenpropaganda“ freigesprochen. Somit entgeht die 54-jährige Sängerin einer Strafe in Höhe von 333 Millionen Rubel (8,3 Millionen Euro), wie das Gericht in der Stadt an der Newa am Donnerstag mitteilte.

Der Richter habe eine Klage von neun Bürgern zurückgewiesen, die die Sängerin wegen der Verletzung ethischer und religiöser Gefühle bei einem Konzert im Sommer jeweils auf 37 Millionen  Rubel verklagt hatten. Ein Antragsteller kündigte Berufung an. Bei dem Konzert hatte Madonna im August zur Toleranz mit Homosexuellen aufgerufen.

Die Touristenmetropole St. Petersburg hatte im Frühjahr ein heftig kritisiertes Gesetz verabschiedet, das öffentliches Werben für Homosexualität unter Strafe stellt. Das Gesetz soll nach Ansicht seiner Urheber vor allem Kinder vor der Propaganda homosexueller Beziehungen schützen. (rian)

Bild: Wikimedia Commons
www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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