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Russische Polizisten erhalten Namenschilder

Von   /  2. Juni 2009  /  2 Kommentare

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TOPTICKER.- Wie bereits in vielen Ländern üblich, werden auch russische Polizisten in Zukunft Namenschildern auf ihren Uniformen tragen, schreibt „Moi Rayon“. Der russische Innenminister Raschid Nurgaliew kritisierte, dass die Nummern der Polizeimarken oft schlecht lesbar seien und man sie sich schlecht merken könne – deshalb würden die Beamten in Zukunft ihren Familiennamen aufgenäht bekommen.

Das Namenschild soll es Russinnen und Russen erleichtern, sich zu beschweren, wenn sie Schwierigkeiten mit der Polizei gehabt haben. Tatsächlich könnte diese einfache Massnahme das Verhalten der Polizeibeamten deutlich verbessern, deren Ruf wegen der vielen Übergriffe gegenüber Zivilisten katastrophal ist.

www.mr7.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

2 Kommentare

  1. eva sagt:

    Ja, wieviel es für die Touristen bringt, ist schwer abzuschätzen – vielleicht indirekt. Die grösste Wirkung haben die Schilder ja nicht gegenüber den Zivilisten, sondern gegenüber den Polizisten selbst, die sich vermutlich korrekter benehmen, weil sie wissen, dass man sie identifizieren kann.

  2. mm sagt:

    Ob in St. Petersburg die Schilder auch auf Lateinisch angenäht werden ? Was beim Fussball international schon lange funktioniert hilft einem Touristen, der von der Miliz ignoriert oder an der Grenze (bzw. Jenseits) des Rechts behandelt wird nicht wirklich weiter weil er die Schrift nicht kennt.

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