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Russische Polarforscher: Keine Geheimbasen Hitlerdeutschlands in der Antarktis gefunden

Von   /  9. Juli 2008  /  Keine Kommentare

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rian.- Russische Polarforscher gaben bekannt, dass es in der Antarktis keine Spuren von einer Präsenz Hitlerdeutschlands gibt. Der Direktor des Geografie-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften, Wladimir Kotljakow, sagte Journalisten, Deutschland habe während des Zweiten Weltkriegs in der Antarktis Forschungen durchgeführt und eine Expedition dorthin entsandt.

„Sie haben deutsche Flaggen auf diesem Kontinent verstreut, Spuren davon gibt es keine. Das ist die ganze Geschichte, alles andere ist erfunden“, äußerte Kotljakow. Der Abgeordnete der Staatsduma (Russlands Parlamentsunterhaus) und Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, Artur Tschilingarow, bestätigte diese Information. „Wir waren dort und haben keine Präsenz Hitlerdeutschlands in der Antarktis gefunden“, sagte er.

Internationale Polarkonferenz in Petersburg

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde gemutmaßt, die Nationalsozialisten hätten auf der Antarktis eine geheime Basis geschaffen, um dort neue Waffen zu testen. Es ging das Gerücht um, dass nach dem Fall Hitlerdeutschlands eine Gruppe deutscher Wissenschaftler und Militärs geflüchtet sei und sich auf der Basis in der Antarktis versteckt halte. Im Jahr 1954 schrieb die amerikanische Zeitung „National police“, Hitler sei im Mai 1945 nicht in seinem Berliner Bunker gestorben, sondern per U-Boot in die Antarktis geflüchtet.

In Petersburg findet vom 8. bis 11. Juli eine internationale Konferenz zum Thema „Polarforschung – die Perspektiven der Arktis- und Antarktisforschung im Laufe des Internationalen Polarjahres“ statt. An den viertägigen Beratungen nehmen rund 1400 Wissenschaftler aus 43 Ländern teil. Das Programm umfasst 29 Sitzungen, in denen insgesamt 550 Vorträge gehalten werden sollen.

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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