Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Runter vom Podest – Lenins Hintern wird in der Werkstatt geflickt

Von   /  20. August 2009  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

TOPTICKER.- Entgegen erster Pläne soll das Lenin-Denkmal beim Finnländischen Bahnhof nicht am Ort und Stelle, sondern in der Wekstatt restauriert werden, schreibt „Moi Rayon“. Die Reparatur des Riesenlochs im Gesäss des Revolutionärs wird laut dem städtischen Amt für Denkmalschutz sechs bis sieben Monate in Anspruch nehmen und 8,4 Millionen Rubel (umgerechnet 190.000 Euro) kosten.


Wohl um einen weiteren Rummel um das Standbild zu verhindern, wird verschwiegen, wann genau Wladimir Iliitsch vom Sockel geholt werden soll – es soll jedoch so bald wie möglich geschehen. Ursprünglich hatte man vorgehabt, das Denkmal direkt im „Holz-Sarkophag“ zu reparieren, den man kurz nach der Explosion gezimmert hatte.

Debatte um die Zukunft von Lenins Leichnam losgetreten

Am ersten April hatten unbekannte Vandalen mit einem Sprengsatz in die Statue gesprengt und mit ihrem „April-Scherz“ eine neue politische Debatte über die Sowjet-Vergangenheit und die Zukunft von Lenins Leichnam im Moskauer Mausoleum losgetreten. Das Denkmal war zum Andenken an die Ankunft Lenins 1917 nach seiner Rückkehr aus dem Exil in der Schweiz errichtet worden und überlebte die Leningrader Blockade unbeschadet. (eva)

Bild: Im „Holz-Sarkophag“ verborgen: der gesprengte Lenin. (Eugen von Arb/SPB-Herold)

www.mr7.ru

Weitere Neuigkeiten finden Sie auf unserem Nachrichtenticker.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Lenin mit Loch – Anschlag auf ein Denkmal

Zweites Bomben-Attentat auf Lenin-Standbild in der Ukraine

Russisch-orthodoxe Kirche: Lenin soll begraben werden


    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Paul Ammann in Russland: „Ich finde es gut, dass sie an ihr eigenes Land glauben“

mehr…