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Berliner Firma erneuert das müde Russische Stromnetz

Von   /  11. Oktober 2008  /  Keine Kommentare

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mm.- Seit dem Ende der Sowjetunion sind rund um die russischen Metropolen und auch St. Petersburg keine  Kraftwerke für den Grundlastbetrieb mehr ans Stromnetz gegangen. War der Strombedarf in der Depression der 90er Jahre durch den Wegfall ganzer Industriezweige und Auftragsmangel kein Problem, so drohen mit dem Bauboom und dem rapiden Wirtschaftswachstum zunehmend Engpässe und Stromausfälle. Da hilft nur Stromsparen, Preise erhöhen und der Einsatz von Energieeffizienten Geräten, egal ob Stromsparlampe, Kühlschrank, Klimaanlagen oder gewerbliches Produktionsgerät. Auch Ein- und Zeitschalter in den Tag und Nacht brennenden Lampen wären schon ein Fortschritt.

Da die grossen Verbrauchern in Industrie und Stadt noch keine erhöhtes Bewustsein zum Stromsparen haben, und jedes Jahr 3-5 Millionen m² Wohnfläche und ganze neue Industriezweige zum Verbrauch der Stadt hinzukommen, ist der Kollaps absehbar.

Neue Grosskraftwerke können nicht über Nacht erstellt werden, also modernisiert der Russische Netzbetreiber die müden die Stromfernleitungen, um wenigsten den Bedarf innerhalb des Netz besser auszugleichen.

Die OAO FSK EES, welche über 120.000km Stromnetz in Russland betreibt und wartet, hat im September mit der Berliner PSI AG, einem Spezialist für Netzwerkleitstände und Software, ein Joint Venture zur Erneuerung dieser Technik gegründet.

Die Firma erhielt den Auftrag den Leitstand zur Stomverteilung im Höchstspannungsnet in der Nordwestregion im Volumen von 17 Millionen Euro zu bauen.

Wächste die Stadt weiter in diesem Tempo, wird das bessere „Verteilen“ des Stroms nur für Kuze Zeit eine Atempause verschaffen.

Bildquelle: PSI AG

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