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Rauhes und stürmisches Wetter aus Nordwest

Von   /  9. Juni 2008  /  Keine Kommentare

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eva.- Im Verlauf des Wochenendes schlug das warme Petersburger Wetter um, und arktische Luft aus Nordwesten bescherte der Stadt eine Abkühlung auf 13 bis 15 Grad mit Wind und Regen. Die Windgeschwindigkeit erreichte fünf bis zehn Meter pro Sekunde, worauf Sturmwarnung ausgelöst wurde

Vielerorts wurden Äste und Blätter von den Bäumen heruntergerissen, und umgestürzte Bäume versperrten Wege und Strassen. Im Stadtzentrum fiel ein entwurzelter Baum auf ein Auto. Werbetafeln und Plakate wurden aus ihren Rahmen gerissen und auf die Strasse geweht, Müll aus überfüllten Abfallkübeln wirbelte durch die Luft. Bei einer Filiale der Raiffeisenbank fiel ein Leuchtbuchstabe herunter und landete direkt neben dem Geldautomaten – niemand wurde verletzt. Auf der Newa lösten sich mehrere Segelboote aus ihrer Verankerung und wurden abgetrieben – eines davon kenterte. Auf der Wassili-Insel blies der Wind so stark, dass einige Passanten buchstäblich umgeweht wurden.

Insgesamt wurden während des Unwetters neun Personen verletzt – am schwersten ein zweijähriger Junge, auf den im Alexandrowski-Park ein Baum fiel. Er liegt mit Rippenbruch und inneren Verletzungen auf der Intensivstation. Weitere Personen wurden von herumfliegenden Reklameschildern, Bäumen und Zäunen getroffen.

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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