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Raiffeisen will russische Aktiva loswerden

Von   /  8. September 2015  /  Keine Kommentare

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spn.- Die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) will ihre Aktiva in Russland im Wert von 25,285 Milliarden Rubel (umgerechnet nahezu 300 Millionen Euro) verkaufen. Das geht aus einer Mitteilung des Geldinstituts hervor. Die entsprechende Entscheidung sei am 30. Juni getroffen worden. Nun müssen die russische Zentralbank und die Anti-Monopol-Behörde (Kartellamt) dem Deal nur noch zustimmen.

Wie RBI-Chef Karl Sevelda sagte, will die Bank ihr Geschäft in Russland und in der Ukraine in Länder wie Tschechien, die Slowakei und Rumänien verlagern. Am 25. März hatte die Raiffeisenbank die Gewährung von Autokrediten eingestellt und die Schließung von Filialen in 15 russischen Städten bis zum 30. Oktober angekündigt. Gleichzeitig sollten allerdings sechs neue Filialen in Moskau eröffnet werden. Damit umfasst das Raiffeisenbank-Netz in Russland 177 Filialen in 44 Städten.

Raiffeisen International ist in 17 mittel- und osteuropäischen Ländern tätig und hat nahezu 57 000 Beschäftigte. In Russland gehört der Bankengruppe die ZAO (Geschlossene AG) Raiffeisenbank. In Russland ist die Holding seit 1996 präsent und zählt natürliche Personen und Unternehmen zu ihrem Kundenkreis. Die Transaktionen erfolgen dabei in Rubel und ausländischen Währungen.

www.sputniknews.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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