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Putin weiht Werke von Hyundai und Magna bei St. Petersburg ein

Von   /  21. September 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Der südkoreanische Autokonzern Hyundai Motor Company und der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna haben heute ihre Werk in St. Petersburg eingeweiht. Bei der Hyundai-Fabrik handelt es sich um die erste Vollzyklus-Produktion eines ausländischen Autoherstellers in Russland.

Bei der feierlichen Zeremonie war der russische Ministerpräsident Wladimir Putin zugegen, der den Hyundai Solaris, ein extra für den russischen Markt entwickeltes Modell, persönlich testete. Gemeinsam mit Hyundai-Chef Chung Mong-Koo fuhr Putin eine Runde durch die Produktionsflächen des Werkes. Der Solaris wurde im August auf der Moskauer Automesse vorgestellt werden und soll im Januar 2011 in Serienproduktion gehen.

Laut Chung Mong-Koo umfasst das Werk eine Fläche von rund zwei Millionen Quadratmetern und wird ungefähr 5.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die Zulieferteile sollen zum Teil in Russland hergestellt werden. Der Lokalisierungsgrad der Produktion soll bei 50 Prozent liegen. Hyundai schließt nicht aus, die in der Stadt an der Newa gefertigten Autos auch in andere Länder zu verkaufen.

Jährlich 150.000 Fahrzeuge vom Band

Der Bau des 500 Millionen Euro teures Hyundai-Werkes in Sankt Petersburg hatte im Juni 2008 begonnen. Ab 2012 sollen dort jährlich 150.000 Fahrzeuge vom Band rollen. Dabei will Hyundai seine Lieferungen von fertigen Fahrzeugen nach Russland vorerst nicht beschränken und 2011 den Jahresumsatz auf dem russischen Markt auf 130.000 Stück steigern. Im Zeitraum von Januar bis August 2010 verkaufte der südkoreanische Autohersteller 53.282 Fahrzeuge in Russland.

Am selben Tag weihte Putin eine Produktionsstätte des österreichisch-kanadischen Autozulieferers Magna ein. Das 74 Millionen Euro teuere Werk soll Zulieferteile für Hyundai, Volkswagen, Nissan und General Motors herstellen. Der Jahresumsatz ist mit 100 Millionen Euro geplant. Während der Zeremonie sicherte Putin Magna den weiteren Beistand der russischen Regierung zu.

Weiteres Magna-Werk in Russland geplant

Magna kündigte ebenfalls am Dienstag an, ein weiteres Werk in Russland zu bauen. Die neue Produktionsstätte soll beim westrussischen Kaluga entstehen und Plastikteile, vor allem für den Volkswagen, herstellen, wie der Chef von „Magna Sankt Petersburg“, Alexander Nawolozki, mitteilte. (rian)

Bild: Wikimedia Commons

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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