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Pressekonferenz zu Spendengeldern aus Benefiz-Konzert mit Putin sorgt für Verwirrung

Von   /  21. März 2011  /  1 Kommentar

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TOPTICKER.- Eine Pressekonferenz, welche die Fragen um die “verschwundenen” Spendengelder aus dem Benezfiz-Konzert mit Ministerpräsident Putin in Petersburg klären sollte, endete mit einem Eklat und sorgte für noch mehr offene Fragen.


Der Vorsteher des Fonds “Federazia” Wladimir Kiselew, der den Anlass im Dezember organisiert hatte, weigerte sich, auf elementare Fragen zu antworten – zum Beispiel, wieviel die Organisation der Benefiz-Gala gekostet habe.

Seine Frau würde ihn fressen, wenn er mit dieser Information herasrücke, sagte nur. Das einzige, was man von ihm erfuhr, war, dass offenbar kein Geld gesammelt worden ist und keinerlei Mittel an die Krebskrankenhäuser für Kinder überwiesen wurde.

Gereizte und ungehaltene Reaktion

Er reagierte sehr gereizt und ungehalten – vor allem als man ihn zu seinen Verbindungen zu Ministerpräsident Putin befragte. Das sei allein seine Pressekonferenz, meinte er, und er bestimme, auf welche Fragen er antworte.

Auf die Bitte einiger Journalisten, deutlicher und “auf Russisch” zu sprechen, begann er die Medien zu beschimpfen, die selbst kein Russisch könnten. Danach kritisierte er den Korrespondenten Matfei Ganapolski von Radio “Echo Moskwy”, der als erster über den Skandal geschrieben hatte.

Journalistin verlässt aus Protest den Saal

Die Journalistin Alexandra Garmaschapowa verliess aus Protest den Saal, nachdem Kisilew auf Anspielung auf ihren burjatischen Familiennamen gemeint hatte, er wisse nicht, welcher Nationalität sie angehöre – er sei Russe. Für den 25. März ist eine weitere Pressekonferenz angesagt – allerdings sollen nur ausgewählte Medien zugelassen werden.

Putin hatte am 10. Dezember zusammen mit weiteren Prominenten, wie Sharon Stone, Alain Delon und Monica Belucci, an einer Wohltätigkeitsabend für krebskranke Kinder teilgenommen. Er trat selbst auf, sang zwei Lieder und begleitete auf dem Flügel. (eva)

Bild: www.premier.gov.ru

www.newsru.com

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

1 Kommentar

  1. H. Kogler sagt:

    In unserer Zeitung– Die Burger– 30 Aug. Kapstadt wird geschrieben:
    Putin sehr reich : 700 amtliche Fahrzeuge u.a. gepanzerten mercedes, 15 Hubschrauber, 43 Flugzeuge, 4 Vergnuegungsschiffe, Filmtheather, 20Palaesste–Villen, einige Jagdgebiete, Uhrensammlung, Palast am Schwarzen Meer vom Wert by 1 Billion Dollar. eine Toilette in einen seiner Flugzeuge kostete by 100 tausend Euro.
    Was wurde von der urspruenglichen Idee von Marx , Lenin Stalin ??
    H. Kogler
    Sued Afrika

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