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Pressefreiheit in der EU: Estland verweigert russischer Journalistin die Einreise

Von   /  14. September 2015  /  Keine Kommentare

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spn.- Die Behörden Estlands haben am 14. September einer Mitarbeiterin der russischen Nachrichtenagentur MIA „Rossiya Segodnya“, Marina Perekrjostowa, die Einreise verboten, berichtet die russische Botschaft in der Hauptstadt der Ex-Sowjetrepublik, Tallin.

„Vor einer halben Stunde hat der Grenzschutz Estlands der mit einem Flugzeug angekommenen Journalistin von MIA Rossiya Segodnya Marina Perekrjostowa die Einreise verweigert“, heißt es in einer Mitteilung, die im Twitter-Account des Konsulats veröffentlicht wurde.

Stempel im Pass

Dies ist nicht der erste Fall von Einreiseverboten, die gegen russische Journalisten in einer Reihe von Ländern verhängt werden. Am häufigsten ereigneten sich solche Fälle in der Ukraine. Darüber hinaus wurde mehreren Journalisten die Einreise nach Moldawien verweigert, einige von ihnen wurden zu „persona non grata“ erklärt.

Perekrjostowa traf im Rahmen einer Dienstreise in Tallin ein. Der Journalistin zufolge wurde ihr im Flughafen offiziell die Einreise verboten, wobei sie einen Stempel in ihren Pass erhielt und ein entsprechendes Dokument auf Estländisch und  Englisch ausgestellt wurde. Danach sei sie in dasselbe Flugzeug gesetzt worden, mit dem sie nach Tallinn angekommen war.

Die Mitarbeiter des Grenzschutzes hätten sich, so Perekrjostowa, dabei äußerst korrekt verhalten.  Im Juli war die Journalistin bereits mit rechtswidrigen Handlungen des estnischen Grenzschutzes konfrontiert worden. Damals teilten die Grenzschutzbehörden Estlands örtlichen Medien mit, wann und wie sie Grenze überschritten hatte.

Bild: Wikimedia Commons

www.sputniknews.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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