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75 Jahre nach dem Durchbruch: Präsident Putin besucht neues Blockade-Museum

Von   /  21. Januar 2018  /  Keine Kommentare

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eva.- Am 18. Januar besuchte Präsident Putin Petersburg zum Gedenken an den Durchbruch der deutschen Blockade vor 75 Jahren. Bei dieser Gelegenheit besuchte er auch das erneuerte Blockade-Diorama bei Kirow.

Seinen Besuch begann Wladimir Putin mit einer Visite auf dem Piskorewskoje-Gedenkfriedhof in Petersburg, wobei er von Jugendlichen und vom Petersburger Gouverneur Georgi Poltawtschenko begleitet wurde.

Später gelangte er per Hubschrauber nach Kirowsk und zum nahe gelegenen „Newski Pjatatschok“, wo sich im Februar 1943 nach der blutigen Operation „Iskra“ die Leningrader und die Wolchow-Front vereinten und ein Versorgungskorridor in die Stadt geöffnet wurde.

3D-Effekt dank Wandmalereien

Putin besuchte in Begleitung des Gouverneurs des Leningrader Gebiets Alexander Drosdenko das erneuerte Panorama-Museum „Proryw“ („Durchbruch“). Zusammen mit dem Autoren der neuen Ausstellung Dmitri Poschtarenko sowie der Leiterin der lokalen historischen Ausgrabungsorganisation Elena Zunajewa ging er durch die Ausstellung.

Darin sind die furchtbaren Kämpfe an dieser Stelle anhand authentisch nachgestellter Schützengräben mit zahlreichen echten Requisiten nachgestellt. Mit Malereien an den Wänden des runden Ausstellungssaals wird ein dreidimensionaler Effekt erreicht. Das Museum besitzt auch eine Freilichtausstellung mit Kriegsgerät. Die Sammlung wurde in den letzten Jahren durch eine Reihe von Panzern erweitert, die direkt aus der nahe gelegenen Newa und aus dem Sumpf geborgen wurden.

Operation „Iskra“- verlustreicher Befreiungsschlag

Während der Operation „Iskra“ („Funken“) starben mehr als 115.000 sowjetische Soldaten. Dank des Vorstosses konnte ein schmaler Landkorridor zur Stadt Leningrad hergestellt werden. Der lag zwar weiterhin in der Reichweite der deutschen Artillerie, doch verbesserte sich die Versorgungslage in der Stadt wesentlich.

Bild: www.kremlin.ru

www.47news.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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