Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

Petersburger Tierschützer laufen Sturm gegen „Hunde-Säuberungsaktionen“ von Speztrans

Von   /  7. April 2010  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

TOPTICKER.- Die Firma Speztrans, die sich schon seit vielen Jahren mit der Beseitigung und Sterilisierung von herrenlosen Tieren aus Wohnquartieren beschäftigt, plant im Verlauf des Aprils mehrere Aktionen im Petersburger Vorort Kolpino und angrenzenden Bezirken.

Laut einer Presseerklärung der Petersburger Tierschutzorganisationen „Lebenrettung“ und „Recht auf Leben“ versicherte Speztrans, die Strassenhunde lediglich einzufangen, um sie dann bei einem Tierheim abzuliefern. Abklärungen der Tierschützer ergaben jedoch, dass kein einziges Tierheim in der Region von diesen Plänen weiss. Im Gegenteil sind sämtliche Heime völlig überfüllt und können keine neuen Tier aufnehmen.

Tierschützer misstrauen Versprechungen von Speztrans

Zwar hat Speztrans angeboten, Beobachter bei einer der Aktionen zuzulassen, aber die Organisationen vermuten, dass Speztrans die Hunde ganz einfach töten will – und zwar mit dem Ditilin-Injektionen, die beim Opfer einen langsamen und schmerzhaften Erstickungstod bewirken.

Dieses Gift ist in vielen Ländern verboten, und die Tierfreunde wollen auch in Russland ein solches Verbot durchsetzen. Ausserdem setzen sie sich dafür dass das Moratorium für die Tötung von Strassenhunden, das in der Stadt Petersburg gilt, auf weitere Regionen ausgeweitet wird.

Weitere Neuigkeiten finden Sie auf unserem Nachrichtenticker >>>

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Typisch Russland: Hund, Wurst – Politik!

Strassenhunde – Bestien oder Opfer von Tierquälern?

Hundeleben: Obdachlose Tiere sind in Russland oft brutalen Jägern und Geschäftemachern ausgeliefert

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Herold-Druckausgabe 11-12/2017 erschienen

mehr…