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Petersburger Schokoladenfabrik „Krupskaja“ zieht vom Zentrum aufs Land

Von   /  14. Februar 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Die Stadtregierung teilt dem Petersburger Schokoladen- und Konditoreibetrieb ein Grundstück mit der Grösse von 22,8 Hektaren in der südlich gelegenen Industriezone „Krasnoselskaja“ zu. Für den Bau der neuen Fabrik, der in diesem Jahr starten und zwei Jahre dauern soll, will „Krupskaja“ 60 Millionen Euro investieren.

Mit dem Wegzug aus dem Stadtzentrum an der Sozialistitscheskaja uliza hat die Firma die Möglichkeit, die Produktion auf 45.000 Tonnen jährlich zu verdoppeln. Sämtliche wichtigen Produkte werden in Zukunft am neuen Standort fabriziert, darunter auch jene der Konditoreienmarke „Pekar“.

Neben der Vergrösserung gibt die zum Orkla Foods-Konzern gehörende Firma auch verkehrstechnische Gründe für den Wegzug an. Die Industriezone ist unweit der Ringautobahn für Lastwagen wesentlich günstiger gelegen als die Fabrik im meist verstopften Stadtzentrum. Trotz dieses Ausbaus rechnet der „Kommersant“ nicht mit einer besseren Marktposition von „Krupskaja“. Zwar ist die Marke in St. Petersburg stark vertreten, doch gesamtrussisch hält sie nur einen Anteil von rund drei Prozent.

Bild: Eugen von Arb/SPB-Herold
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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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