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Petersburger Opernsängerin Elena Obraszowa gestorben

Von   /  14. Januar 2015  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Am 12. Januar ist die populäre russische Opernsängerin Elena Obraszowa im Alter von 75 Jahren in einer Leipziger Klinik gestorben. Die Mezzosopranistin aus Leningrad trat an allen bedeutenden Opern der Welt auf.


Als Kind erlebte Elena Obraszowa die Belagerung Leningrads von 1941 bis 1943. 1954 bis 1957 besuchte sie die Musikschule von Taganrog, hatte erste Auftritte im dortigen Theater und studierte an der Musikschule von Rostow am Don weiter. 1958 begann sie ihr Studium am Sankt Petersburger Konservatorium und wurde 1963 ans Bolschoi-Theater eingeladen, wo sie ihr Debüt als Marina Mnischek in Mussorgskis Oper Boris Godunow hatte. Ihre Einführung in die Opernhäuser Europas und der Welt war ein Auftritt in der Salle Pleyel in Paris.

Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählten die Auftritte an den Salzburger Festspielen von 1978 als Prinzessin Eboli in Don Carlos unter Herbert von Karajan sowie als Carmen unter Carlos Kleiber an der Wiener Staatsoper ebenfalls 1978. 1996 wurde in Sankt Petersburg das unabhängige, nichtkommerzielle Jelena-Obraszowa-Kulturzentrum gegründet. Dieses Zentrum ist im Bereich der kulturellen und musikalischen Bildung und Erziehung tätig. Obraszowas 70. Geburtstag wurde 2009 mit einer Sondervorstellung des Michailowski-Theaters mit Ballett, Opern- und Filmausschnitten sowie Jazz- und Klavierkonzerten begangen.

Trauer um den Opernstar in Wien

Die Wiener Staatsoper trauert um die große russische Mezzosopranistin Jelena Obraszowa, die mehrmals auf ihrer Bühne glänzte. „Obraszsowa gehörte zu den wichtigsten Sängerinnen unserer Zeit und sorgte auch an der Wiener Staatsoper für unvergessliche Momente – legendär waren etwa ihre Auftritte in den Premieren von Carmen 1975 und Cavalleria rusticana 1985“, heißt es in der Mitteilung.

Das Theater erinnert an die Rolle der Carmen in der vom österreichischen Fernsehen aufgezeichneten Carmen-Premierenproduktion Franco Zeffirellis vom 9. Dezember 1978 mit Plácido Domingo an ihrer Seite und mit Carlos Kleiber am Dirigentenpult. An der Wiener Staatsoper sang sie auch die Polina in Pique Dame, Gräfin Besuchowa in Krieg und Frieden, Marina Mnischek in Boris Godunow,  Amneris in Aida, Santuzza in Cavalleria rusticana sowie Azucena in Il trovatore. 1987 hatte sie mit der Amneris ihren letzten Auftritt im Haus am Ring. Insgesamt war sie hier in 31 Vorstellungen zu erleben. (wiki/sputniknews)

Bild: www.kremlin.ru

www.wikipedia.org

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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