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Petersburger Nationalbibliothek vor Kündigungswelle

Von   /  6. November 2012  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Die Petersburger Nationalbibliothek will einen Sechstel ihrer Angstellten freistellen. Das geht aus einem Dokument der Bibliotheksleitung hervor, das von Unbekannten im Internet veröffentlicht wurde und für Aufsehen sorgte.

Die bevorstehende Entlassung von 320 Mitarbeitern wurde als Optimisierungsmassnahme bezeichnet, wie sie bereits bei ähnlichen Organisationen im Ausland und in Moskau vollzogen worden sei, erklärte die Bibliotheksleitung gegenüber der „Rossiiskaja Gazeta“.

Gekündigt wird unter anderem dem Putzpersonal – die gesamten Unterhaltsarbeiten sollen an spezialisierte Firmen ausserhalb vergeben werden. Der Kündigungsplan geriet fast gleichzeitig mit dem Skandal um die Bibliotheksfiliale am Moskowski-Prospekt an die Öffentlichkeit.

Das Gebäude war geschlossen, weil die Heizung ausgefallen war. Mittlerweile wurde der Direktor der Bibliothek Anton Lichomanow wegen der Affäre aus dem Urlaub zurückgerufen und zum Kulturminister zitiert.

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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