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Petersburger Metro will Zonen-System einführen – zumindest theoretisch

Von   /  11. April 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Laut einer offiziellen Ausschreibung ist vorgesehen, dass noch bis zum kommenden November die erste Metrostation mit der nötigen Ausrüstung für ein Zonen-Tarifsystem ausgerüstet sein soll, schreibt Fontanka.ru.


Die Idee, Tarife nach gefahrener Strecke einzuführen, liegen schon seit einigen Jahren in den Schubladen der Petersburger Untergrundbahn. Aber, so schreibt die Internetzeitung weiter, die Umsetzung gestaltet sich als technisch sehr schwierig und aufwändig. Nebst einer Grosszahl von Ticket- und Kontrollautomaten, müsste das Personal deutlich aufgestockt werden.

Moskau liess nach ersten Versuchen die Finger davon

An gewissen Stationen scheitert dieses Projekt allein am mangelnden Platz. Ausserdem müsste das Tarifsystem dann gleichzeitig an allen Stationen eingerichtet werden, damit die Sache Sinn macht. In Moskau, dessen Metro als Vorreiterin bei technischen Neuerungen gilt, wurde vor einigen Jahren eine Doppel-Station mit den nötigen Apparaturen ausgestattet, doch wurden diese nie in Betrieb genommen.

Details zu ihrem Projekt gibt die Petersburger Metro nicht bekannt, auch nicht zur möglichen Höhe der Zonenpreise. Bisher wurde jedoch immer behauptet, die Fahrten würden nicht teurer, sondern günstiger mit dem neuen System. Das mag für Kurzstrecken wohl stimmen, aber wieviel Fahrten über längere Distanzen kosten würden, bleibt offen.


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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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