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Petersburger Kunstaktivist Pawlenski zu Geldstrafe verurteilt

Von   /  19. Juni 2016  /  Keine Kommentare

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eva.- Der Petersburger Polit-Künstler Pjotr Pawkenski wurde von einem Moskauer Gericht zu einer Geldstrafe von 500.00 Rubel verurteil. Er hatte am 9. November 2015 eine Tür der berüchtigten Moskauser KGB-Zentrale „Lubjanka“ in Brand gesteckt und die Aktion als Protest gegen die Bedrohung durch den Polizeistaat bezeichnet.

Das Urteil wurde damit begründet, dass die Tür als Kulturgut eingestuft wurde. Pawlenski gab bekannt, dass er den Gerichtsentscheid anfechten werde und darum die Geldstrafe nicht bezahlen werde. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert. Pawlenski wurde bereits durch andere politische Aktionen bekannt.

Unter anderem inszenierte er im Petersburger Zentrum einen „Maidan“ mit ukrainischen Flaggen und brennenden Reifen. Ausserdem hatte er sich öffentlich den Mund zugenäht, um gegen die Verurteilung der Pussy-Riot-Aktivistinnen zu demonstrieren und legte sich aus Protest gegen die Polizeiwillkür in Stacheldraht gewickelt vor das Gebäude des Petersburger Stadtparlaments.

Bild: Wikimedia Commos/ Maksim Belousov

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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