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Petersbürger kümmern sich um tierische Fussballflüchtlinge aus der Ukraine

Von   /  29. Mai 2012  /  1 Kommentar

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mm – Schon über Hundertfünfzig obdachloser Hunde aus der Ukraine haben in diesem Jahr einen Platz in Sankt-Petersburger Familien gefunden. Die Zahlen stammen von einer Gruppe von Freiwilligen, welche die verstossenen Hunde über  Grenzen und die Hindernisse vermitteln. Gut 2 Wochen vor dem Anpfiff der Europameisterschaft schlagen sie in der Ukraine Alarm.

Olga und Sergej haben Ihren Hund,  der in Donezk einen ukrainischen Gesunheitspass ausgestellt bekam in Ihre Familie aufgenommen. In den ersten 2 Wochen hat sich sein Verhalten schon zum Besseren verändert, obwohl er bis immer noch sehr furchtsam ist. Er hatte überall die Spuren von wunden Stellen. Die Familie hat den Hund übers Internet gefunden „Nach fast einem ganzen Jahr in Quarantäne war er sehr verstört aber er normalisiert sich zunehmend“.

Freiwilligen kümmern sich um den Transport

Die Hunde werden von Freiwilligen in der Ukraine nach Russland gebracht. Die Aktionen haben vor ca. ein Jahr begonnen, sprechen aber nur ungern über Ihre Arbeit. Die Tiere kommen voll Dokumentiert mit PASS und Impfungen hierher. Sie wurden von Ihren Herrchen abgeliefert oder von den Behörden abgegeben. Die Aktivisten bringen sie dann auf eigene Kosten aus der Ukraine nach Sankt-Petersburg. Pro Tier gehen ca. 43 Euro. Ein Heimplazt in der Ukraine würde für die Welpen die sofortige und für die erwachsenen Hunde die baldige Einschläferung bedeuten. So sind bereits über 4-mal Gruppen von Hunden zu uns gekommen.

Das „Adoptieren“ der Tiere aus der Ukraine ist nicht nur die Petersburger Idee. Es ist eine gesamteuropäische Tendenz. So nehmen die Deutschen die schwer-traumatisierten Hunde häufiger zu sich. In St. Petersburg kommen solche Tier seltener an.

Sich einen Hund aus der Ukraine zu sich zu nehmen es ist nicht kompliziert. Es reicht im Internet zu suchen: Sowohl in den Sozialen Netzen als auch auf dem Portal vsehvosty.ru .
Dort kann man mit den Freiwilligen Helfern Kontakt aufnehmen . Die meissten Hunde sind bereits zur Abgabe bereit, haben sie alle Dokumente und Impfungen um Sie unkompliziert nach Russland zu bringen. Außerdem haben die Hunde bereits die notwendige Quarantäne durchlaufen.

(Der Artikel geht nach der Galerie weiter)

Tierschützer rufen zum Boykott der EM auf.

Die Tierschützer ganz Europas zum Boykott der Europameisterschaft in der Ukraine auf. Zum Grund nehmen sie die Vernichtung  der Tiere:
Nach ihren Daten wurden zur Euro-2012  etwa 250 Tausende obdachloser Hunde und der Katzen getötet.

Das Schicksal der obdachlosen Hunde wird auch eine Münze im politischen Spiel in der Ukraine.
Insbesondere hat der Volksabgeordnete des Landes von der Fraktion „Unsere die Ukraine-Volksselbstverteidigung“ Kirill Kulikow   der Öffentlichkeit mitgeteil, das allein in Kiew 2006 bis 2009 ein Budget von 2 Millionen Euro für die Sterilisation der Hunde nicht bestimmungsgemäß ausgegeben wurde. Die Hunde am Ende jedoch von den ausländischen Helfern sterilisiert wurden.  Die angesprochen Aktion am 25. bis zum 28. Mai führten  Österreicher durch.

Der Skandal mit der Vernichtung der Tiere in der Ukraine zieht seit ab 2009 Kreise und erreichte 2011 die UEFA und das Europarlament.

Text: Markus Mueller

Bilder: Portal  vsehvosty.ru

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  • Veröffentlicht: 7 Jahren vor auf 29. Mai 2012
  • Von:
  • Zuletzt geändert: August 31, 2014 @ 5:24 am
  • Rubrik: Aktuell, Ticker

1 Kommentar

  1. I. pritzl sagt:

    Der Baykott der EM wäre das einzig Richtige, aber wie so oft im Leben-regiert nur das Geld!!!
    Meine Hochachtung für die vielen Lebensretter aus St. Petersburg, die die schwierige Aufgabe übernommen haben die Tiere aus der Ukraine nach Russland zubringen.
    Das Ansehen Russlands ist auf jeden Fall in Deutschland enorm gestiegen.

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