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Petersburger Kirow-Werk schluckt deutschen Werkzeugmaschinenbauer Monforts

Von   /  14. Februar 2013  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Das Petersburger Kirow-Werk, einer der größten Maschinenbaubetriebe im Nordwesten Russlands, hat den deutschen Werkzeugmaschinenproduzenten Monforts Werkzeugmaschinen GmbH & Co gekauft. 


Das Petersburger Kirow-Werk, einer der größten Maschinenbaubetriebe im Nordwesten Russlands, hat den deutschen Werkzeugmaschinenproduzenten Monforts Werkzeugmaschinen GmbH & Co gekauft. „Im Rahmen des Geschäfts sind 100 Prozent der Aktien von Monforts in das Eigentum des Kirow-Werkes übergegangen“, heißt es in der Mitteilung der russischen Firma.

Kaufsumme wird nicht genannt.

Wie ein Vertreter des Kirow-Werkes präzisierte, hatte das 130-Angestellte-Unternehmen Monforts früher Privatpersonen gehört. Die Monforts-Erzeugnisse werden unter anderem bei der Kraftfahrzeugproduktion, im Turbinenbau, bei der Herstellung von Windkraftanlagen, Pumpen, Antriebsmechanismen und bei der Keramikbearbeitung verwendet.

„Der Erwerb der Monforts Werkzeugmaschinen GmbH & Co soll zur Entwicklung der Technologien und Kompetenzen des russischen Betriebes bei der Produktion von Innovationserzeugnissen und der Herstellung von Präzisions- und effektiven Werkzeugmaschinen beitragen“, wird in der Mitteilung des Kirow-Werkes betont.

Vor über einem Jahrhundert gegründet

Die Firma Kirow-Werk war 1992 gegründet worden. Sie produziert Traktoren und andere Erzeugnisse des Landmaschinenbaus, Ersatzteile, Walzgut und Energieanlagen.

Die Monforts Werkzeugmaschinenbau GmbH & Co war 1884 in Deutschland gegründet worden und hat heute die Vertretungen in mehr als 30 Ländern. Im Jahr 2012 hat der Erlös von Monforts etwa 28 Millionen Euro betragen.

Bild: RIA Novosti. Alexei Danitschew

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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