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Petersburger Hafen erhält direkte Schiffsfracht-Verbindung mit Lateinamerika

Von   /  22. März 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Der Petersburger Frachthafen bekommt eine direkte Schiffsverbindung nach Lateinamerika. Premier Putin hebt das Unternehmen heute in Anwesenheit seines dänischen Amtskollegen Lars Lokke Rasmussen und des ecuadorianischen Industrieministers Javier Abad Vikunia offziell aus der Taufe.

Die Handelsroute mit den Stationen Gujacil – Panamakanal – Rotterdam – Bremerhaven – St. Petersburg wird von der dänischen Maersk Line betrieben. Maersk Line ist mit über 500 Schiffen das weltweit grösste Container-Transportunternehmen und besitzt einen Anteil von rund 20 Prozent auf dem russischen Containermarkt. In die neue Linie hat das Unternehmen 45 Millionen Dollar investiert.

Sechs moderne Containerschiffe

Die Handelsschiffe werden einmal wöchentlich zwischen Ecuador und Russland verkehren, zur Flotte gehören unter anderem sechs moderne Containerschiffe mit Kühlräumen. Russland wird in erster Linie technische Ausrüstung für die Landwirtschaft und den Kohleabbau nach Zentral- und Südamerika liefern – auf dem Rückweg nehmen die Schiffe Früchte für den russischen Markt mit.

Im Anschluss an die Eröffnung trifft sich Putin mit Rasmussen zu Gesprächen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Der dänisch-russische Warenumsatz war 2009 mit der Wirtschaftskrise gegenüber dem Vorjahr um 13,9 Prozent eingebrochen, erfuhr aber in diesem Jahr wieder ein starkes Wachstum von 32,1 Prozent gegenüber 2008.

Am selben Tag empfängt Putin die finnische Präsidentin Tarja Halonen sowie eine finnische Wirtschaftsdelegation, mit denen die Themen Holzwirtschaft, Schiffbau und Energie besprochen werden. (eva)

Bild: Wikmedia Commons

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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