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Petersburger Hacker bezahlt 10 Millionen an Royal Bank of Scotland zurück

Von   /  20. September 2011  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Das Vermögen des Hackers Viktor Pleschuk, bestehend aus zwei Wohnungen und zwei Autos, wurde kürzlich von einem Petersburger Auktionshaus versteigert. Den Erlös in der Höhe von 10 Millionen Rubel (umgerechnet rund 250.000 Euro) erhält die Royal Bank of Scotland als Kompensation.


Viktor Pleschuk und sein Kollege Ewgeni Anikin gehörten einer internationalen Bande an, die 2008 in einem koordinierten Raubzug die schottische Bank um mehr als zehn Millionen Dollar erleichterten. Mit Hilfe gestohlener Passwörter und gefälschter Bankkarten hoben die Bandenmitglieder gleichzeit in verschiedenen Ländern Geld von Konten vermögender Bankkunden ab.

Die Praxis, das Vermögen von Verbrechern für die Wiedergutmachung zu versteigern existiert in manchen Ländern schon lange – für Russland hingegen ist es eine Premiere. Pleschuk war zu sechs Jahren Gefängnis bedingt und zur Rückzahlung der gestohlenen Summe verurteilt worden. Von dem Geld hatte er sich die beiden Wohnungen und die Autos gekauft – nun bat er selbst darum, den Besitz zur Abgeltung zu verkaufen. (eva)

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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