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Petersburger Gouverneur will Lebensmittelpreise kontrollieren

Von   /  27. März 2014  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Obwohl die Statistik für die ersten zwei Monate dieses Jahres negative Zahlen bei der wirtschaftlichen Entwicklung registriert, bezeichnete Gouverneur Georgi Poltavtschenko die Wirtschaftslage an einer Sitzung der Petersburger Stadtregierung vom 25. März. als stabil. Möglichen Krisenerscheinungen will man mit Subventionen und einer Preiskontrolle begegnen.

Der Gouverneur zog dabei die Wirtschaftszahlen für die Stadt seit 2009 bei, die bis im vergangenen Jahr ein deutliches Wachstum belegen. Die Stadt habe sich seit der Weltwirtschaftskrise von 2008 wieder erholt, allerdings sei es schwierig, die Stadt unter den schwierigen Bedingungen auf diesem Niveau zu halten. Er rief seine Untergebenen dazu auf, Ideen für eine Verbesserung der Lage zu entwickeln – dabei sei Kreativität gefragt.

Anatoli Kotow, Vorsitzender des Komitees für Wirtschaftspolitik schlug vor, die Steuer für Unternehmer zu senken und die Subventionen für den sozialen Wohnungsbau zu verstärken, um die Baubranche zu stimmulieren, doch damit gab sich Poltavtschenko nicht zufrieden.

Verhandlungen mit den Grossverteilern

Er kündigte an, auf den starken Preisanstieg bei den Lebensmitteln seit Jahresbeginn zu reagieren und mit den Besitzern der verschiedenen Ladenketten über Preislimiten für die wichtigsten Produkte wie Brot, Milch, Eier und Kartoffeln zu verhandeln. Um diese Begrenzungen einzuhalten, will man ihnen eine schnellere Preisteigerungen bei weniger wichtigen Lebensmitteln erlauben.

Die Grundnahrungsmittel waren im Januar und Februar um jeweils 2 bis 11 Prozent teurer geworden. Ein Grund für die starke Teuerung waren starke Verluste des Rubelkurses, die auch die Benzinpreise noch oben drückten. (eva)

Bild: Eugen von Arb/ SPB-Herold

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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