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Petersburg Zenit trennt sich von Trainer Luciano Spalletti

Von   /  12. März 2014  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Nach fünf erfolgreichen Jahren bei Zenit verlässt der italienische Trainer Luciano Spalletti den Fussballklub Zenit Petersburg. Nach Rücktrittsgerüchten zu Jahresbeginn und zwei Niederlagen hat die Leitung des Fussballklubs Spalletti gekündigt.

Die zwei kürzlichen Niederlagen von Zenit gegen Borussia Dortmund in der Champions-League und gegen Tomsk in der russischen Meisterschaft gaben wohl den Ausschlag für die Leitung von Zenit. Wie Fontanka.ru schreibt, soll Gazprom-Chef Alexei Miller persönlich die Entscheidung für eine Trennung von Spalletti getroffen haben. Insgesamt ist es das traurige Ende einer grösstenteils glücklichen und erstaunlich stabilen Beziehung.

Der 55-jährige Italiener führte seine Mannschaft immerhin zu 105 Siegen bei nur 32 Niederlagen in 184 Spielen, welche Zenit während der fünf Jahre in verschiedenen Turnieren passierte. 2010 holten die Petersburger mit Spalletti den nationalen Pokal und die Meisterschaft. 2012 gewann Zenit zum dritten Mal die Meisterschaft. Im internationalen Wettbewerb konnte sich der Club trotz Achtungserfolgen nicht durchsetzen.

Gelassenheit und Witz

Nach dem Weggang seines Vorgängers Dick Advocaat hatte Spalletti erstaunlich schnell das Vertrauen mit der russischen Mannschaft gefunden. Der Hektik im russischen Fussballgeschäft stand er stets mit einer erstaunlichen Gelassenheit gegenüber und Witze über seine spiegelglatte Glatze konterte er schlagfertig. Während seiner ganzen Petersburger Zeit kam es kaum zu nennenswerten Konflikten zwischen ihm und der Klubführung oder der Mannschaft.

Schon zu Jahresbeginn hat Spalletti angetönt, dass es Zeit für einen Wechsel sein könnte und er das Ende seines Vertrags bis 2015 eventuell nicht abwarten würde. Damals ging die Rede von einem möglichen Wechsel zu Milan. Nun ist es Zeit Abschied zu nehmen – Ciao Luciano! (eva)

Bild: Wikimedia Commons

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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