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Petersburg erhält „DreamWorks“- Vergnügungspark und Ozeanarium von Surab Zereteli

Von   /  4. August 2013  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.-  Der amerikanische Filmproduzent „DreamWorks“ will im Nordosten von St. Petersburg einen Vergnügungspark ähnlich dem *Disneyworld“ bauen. Am Stadtrand soll ausserdem das zweite Ozeanarium der Stadt entstehen, das vom kremlnahen Bildhauer Surab Zereteli mitfinanziert wird.


Bis 2016 will „DreamWorks“ auf einem knapp sieben Hektar grossen Grundstück zwischen dem Schafirow- und Industrialni-Prospekt unweit der Bahnstation „Rutschi“ seinen Erholungspark bauen. Das gab die Leiterin des Petersburger Investitionsrats Olga Kudrina der Zeitung „Kommersant“ bekannt. Darauf sollen rund 40 Attraktionen mit den Helden aus den „DreamWorks“-Trickfilmen „Schreck“, „Madagaskar“, „Kung-Fu-Panda“ uws. untergebracht werden. Ausserdem sollen thematische Kaffees, Restaurant, ein Dreisternhotel mit 400 Betten sowie ein Parkplatz für 6000 Autos entstehen. Damit werden rund 3000 Arbeitsplätze sowie Steuereinnahmen für die Stadt in der Höhe von 1,1 Milliarden Rubel geschaffen.#

Änderungen im Generalplan nötig

Betrieben wird der Park von der Firma „GK Regiony“, die in Russland etwa 30 Objekte mit einer Gesamtfläche von über 600.000 Quadratmetern besitzt. „DreamWorks“ plant neben dem Petersburger Projekt ähnliche Parks in Moskau und Jekaterinburg. Vor der Realisierung muss das Grundstück allerdings von der Industriezone in die Gewerbe-Zone übertragen werden, und dafür sind Änderungen im Generalplan nötig. Grundsätzlich gibt es aber keine Bedenken für eine Umzonung, da sich in der Umgebung des zukünftigen Vergnügungsparks lediglich holzverarbeitende Industrie befindet, und auch der politische Wille scheint vorhanden.

Auch ein Ozeanarium für 3,5 Milliarden Rubel, das innerhalb von drei Jahren gebaut werden soll, hat der städtische Investitionsrat genehmigt. Zum Projekt gehören ausser dem Riesen-Aquarium, sechs Schwimmbäder mit Delphinen, ein Meeresmuseum sowie ein Kino. Das Bauvorhaben wird durch die Firma „SAO Kiewskaja Ploschad“ realisiert, die zur „OOO Asterr“ gehört, deren Miteigentümer der populäre Bildhauer und Präsident der Akademie der Künste Surab Zereteli ist. Dafür werden rund drei Hektaren Land benötigt, und man ist momentan auf der Suche nach einem geeigneten Objekt, das sich in der Nähe der Ringautobahn und womöglich neben einer bestehenden Anlage befindet. Das technisch aufwändige Ozeanarium benötigt eine bereits bestehende Infrastruktur mit Wasser- und Stromversorgung. (eva)

Bild: Wikimedia Commons

www.kommersant.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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