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Paraden am Siegestag 2019 mit neuesten Waffensystemen

Von   /  12. Mai 2019  /  Keine Kommentare

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eva.- Der 74. Siegestag ging in ganz Russland in der traditionellen Form über die Bühne. In den grossen Städten und Armeegarnisionen fanden Militärparaden statt, danach folgten Umzüge mit Kriegsveteranen und den Massen des „unsterblichen Regiments“ (Fotogalerie).

Die grössten Paraden fanden wie immer in Moskau und St. Petersburg statt. Auf dem Roten Platz wurde sie von Präsident Putin und Verteidigungsminister Schoigu abgenommen. An ihnen und zehntausenden Besuchern marschierten und fuhren rund 13.000 SoldatInnen mit rund 130 Kriegsgeräten von Panzern über Raketenträgern und Amphibienfahrzeugen vorbei.

Auf dem Petersburger Schlossplatz war die Waffenschau weniger gross – rund 4500 Wehrpflichtige mit rund 70 Fahrzeugen. An beiden Orten fuhr symbolisch für den Sieg der Sowjetarmee von 1945 jeweils ein Exemplar des legendären T-34-Panzers mit. Neu war auch die Teilnahme der so genannten „Junarmia“ an der Parade, einer patriotisch-militärischen Organisation für Jugendliche. Die geplante Flugparade musste in Moskau wegen des schlechten Wetters abgesagt werden.

Zehn Millionen in ganz Russland im „Unsterblichen Regiment“

Als neueste Waffen der russischen Armee wurden dieses Jahr „Armata“-Kampfpanzer sowie das neue Sturmgewehr AK-12 demonstriert, mit dem bereits Fallschirmjägereinheiten ausgerüstet wurden. Das neue Gewehr wird den Klassiker AK-47 ablösen. Die Kalaschnikow-Waffenschiede in Ischewsk wird bis 2021 über 100.000 Exemplare an die russische Armee ausliefern.

Nachdem die Marschmusik verklungen war erfolgten überall die Umzüge mit den wenigen noch lebenden Kriegsveteranen, die auf historischen Militärfahrzeugen und begleitet von „Hurra!“-Rufen durch die Strassen fuhren.

Gleichzeitig wurde im ganzen Land die populäre Gedenkaktion „Unsterbliches Regiment“ abgehalten, bei der die Teilnehmer Fotografien zum Gedenken an ihre Vorfahren mit sich tragen, die am Kriegsgeschehen teilnahmen. In Russland marschierten dieses Jahr rund zehn Millionen mit. Im Ausland machten Menschen in 110 Ländern und rund 500 Städten mit.

Bilder: Eugen von Arb/ SPB-Herold

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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