Laden...
Sie sind hier:  Home  >  Aktuell  >  Aktuelle Artikel

„Open Ship“ auf deutscher Fregatte „Hamburg“ am Marinesalon St. Petersburg

Von   /  1. Juli 2011  /  Keine Kommentare

    Drucken       Email

TOPTICKER.- 15 russische und drei ausländische Kriegsschiffe – aus Deutschland, den Niederlanden und den USA – nehmen an der 5. Marinemesse IMDS 2011 teil, die bis 3. Juli in der russischen Newa-Metropole stattfindet. Aus Deutschland ist die Fregatte  «FGS Hamburg» in St. Petersburg zu Gast

Das Schiff wurde 2004 bei der  Deutschen Marine in Dienst gestellt.  Das Kriegsschiff kann am 2. Juli von  14 bis 17 Uhr besichtigt werden.  Es liegt bei Passagier-Terminal neben dem Lenexpo-Gelände vor Anker.

An der Messe nehmen über 330 Unternehmen, darunter 30 ausländische, aus 25 Staaten teil und dauert bis am 3. Juli. Die Messe findet unter der Schirmherrschaft des russischen Verteidigungsministeriums, des Außenministeriums, des Föderalen Dienstes für militärisch-technische Zusammenarbeit, der Sankt Petersburger Stadtregierung und des Exportunternehmens „Rosoboronexport“ statt.

Mehr als 40 Kampfschiffe vor Anker

Der russische Rüstungsexporteur Rosoboronexport präsentiert auf der internationalen Marinemesse IMDS 2011 in Sankt Petersburg nach eigenen Angaben mehr als 70 Muster von Waffen und Kriegstechnik.

Mehr als 40 Kampfschiffe, U-Boote und Wasserflugzeuge der russischen Marine und des Küstenschutzes liegen in der Newabucht vor Anker, wie das Presseamt von Rosoboronexport am Mittwoch mitteilte. Unter ihnen sind die Korvetten Soobrasitelny (Projekt 20380) und Steregutschij (Projekt 20382).

Muster in Lebensgröße

Drei ausländische Kampfschiffe sind eingeladen: die US-Fregatte FFG52 Carr, die deutsche Fregatte F220 Hamburg und die niederländische Fregatte F831 Van Amstel. „Es ist uns sehr wichtig, dass die potentiellen Auftraggeber sich nicht nur mit der gesamten Exportpalette vertraut machen, sondern auch einige Muster in Lebensgröße zu sehen bekommen“, sagte Marinesprecher Oleg Asisow nach Angaben des Ronoboronexport-Presseamtes.

Ihm zufolge nimmt die Nachfrage nach Korvetten, Patrouillen- und Raketenbooten weltweit zu. Für viele Staaten falle es immer schwerer ins Gewicht, ihre Wirtschaftszone zu schützen.

Demonstrationsschießen und Schauflüge

Während der Messe sind Demonstrationsschießen von zehn Marineartilleriesystemen vorgesehen. Im Himmel über dem Finnischen Meerbusen werden die bekannten Kunstfliegerstaffeln „Strischi“ und „Russische Witjasi“ ihr Können zeigen. Vorgesehen sind auch Schauflüge von Hubschraubern und Drohnen.

Die Marinemesse findet in Sankt Petersburg jedes zweite Jahr statt. Während ihres zehnjährigen Bestehens ist die Petersburger Messe zu einer der drei größten Marine-Ausstellungen weltweit geworden.

Erstmals russische Korvette „helles Köpfchen“ zu sehen

Das Projekt unterscheidet sich von anderen, ähnlichen, Ausstellungen dadurch, dass Erzeugnisse militärischer und ziviler Zweckbestimmung von russischen und ausländischen Unternehmen unter einem Dach vereinigt werden. Die Produktpalette der Messe erstreckt sich von Schiffbau und Waffensystemen über neue Technologien und Materialien bis zu Elektronik und Kommunikationstechnologien.

Zum ersten Mal bekommt das breite Publikum während der Messe die russische Korvette „Soobrasitelny“ (dt.: „helles Köpfchen“) – das erste Serienschiff des Projekts 20380 – zu sehen.

Die Aktiengesellschaft „MKB Kompas“ präsentiert einen einmaligen mobilen Stützpunkt für Über- und Unterwasserschiffe mit der gesamten notwendigen Infrastruktur, der in schwer zugänglichen Gegenden innerhalb von 15 bis 30 Tagen entfaltet werden kann. Die Anlage kann auch zu zivilen Zwecken, insbesondere in der Arktis, ihren Gebrauch finden. (rian./eva.)

Bild: Eugen von Arb/SPB-Herold

www.rian.ru

Weitere Neuigkeiten finden Sie auf unserem Nachrichtenticker >>>

    Drucken       Email

Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren...

Petersburger Gouverneur Poltawtschenko ausgewechselt

mehr…