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Novartis baut Pharma-Produktionsanlage in St. Petersburg

Von   /  20. Dezember 2010  /  Keine Kommentare

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pd.- Der Schweizer Novartis-Konzern gab die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der Stadt St. Petersburg bekannt und bestätigte damit seine Absicht, eine neue pharmazeutische Serienproduktionsanlage im russischen St. Petersburg zu errichten. Ab 2011 soll das neue Pharma-Werk mit 4000 Arbeitsplätzen entstehen. Zum Novartis-Engagement gehört auch eine Kooperation in Forschung und Entwicklung sowie im Gesundheitssektor.


Diese Investition ist Teil eines Engagements in Höhe von 500 Mio. Dollar in die lokale Infrastruktur und in Kooperationsinitiativen im Gesundheitssektor, die über einen Zeitraum von fünf Jahren geplant sind. Die umfassende Partnerschaft konzentriert sich auf drei Kernbereiche: lokale Produktion, Partnerschaften in Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Entwicklung des Gesundheitswesens.

Das Werk in St. Petersburg wird eine moderne pharmazeutische Produktionsanlage auf dem neuesten Stand der Technik sein. Die Anlage stellt eine bedeutende Investition von Novartis in Russland dar und wird den Transfer fortschrittlichster Technologien und Fertigkeiten in die Russische Föderation ermöglichen.

Markengenerika und Pharmazeutika

Nach der Fertigstellung und Zulassung für die gewerbliche Produktion sollen im neuen Werk in St. Petersburg sowohl hochwertige Markengenerika als auch Pharmazeutika hergestellt werden. Es dürfte eine der grössten Investitionen von Novartis in die lokale Produktion sein, die letztendlich die Bedürfnisse des russischen Marktes und anderer Teile der Welt erfüllen soll. Der Baubeginn ist für 2011 geplant, und die Anlage soll etwa 1,5 Mrd. Einheiten pro Jahr produzieren.

Neben der Errichtung der eigenen Produktionsanlage in Russland plant Novartis, die Investitionen in F&E sowie die Kooperationen im öffentlichen Gesundheitswesen gemeinsam mit der russischen Regierung weiter auszubauen.  Zu diesen Aktivitäten gehören Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen, aber auch mit aufstrebenden russischen Privatunternehmen in unterschiedlichen Bereichen der medizinischen Wissenschaft.

Zusammenarbeit mit Universitäten

Das Spektrum dieser Kooperationen kann von Massnahmen wie der Auslizenzierung von Novartis-Wirkstoffen an russische Unternehmen mit nachgewiesenen wissenschaftlichen Fähigkeiten über die Einlizenzierung und Erkundung von vielversprechenden Medikamentenkandidaten russischer Wissenschaftler und Universitäten bis hin zu Modellierungs- und Simulationstätigkeiten für klinische Studien reichen.

Novartis ist aktiv in all diesen Bereichen tätig und identifiziert dabei vielversprechende Projekte für die gemeinsame Weiterentwicklung. Das Unternehmen ist das erste und einzige Pharmaunternehmen in Russlands Foreign Investment Advisory Council (FIAC, Beratungsausschuss für Auslandsinvestitionen) und wird Partnerschaften mit Gesundheitsbehörden auf Bundes- und Regionalebene eingehen. Daneben hat sich Novartis auch dazu verpflichtet, die Investitionen in die Medikamentenentwicklung durch klinische Studien in Russland zu verdoppeln. Es wird mit der Rekrutierung von etwa 4 000 Personen bis 2013 gerechnet.

Bild und Text: www.novartis.com

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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