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Nord Stream: Gazprom legt erstes Unterwasser-Rohr der Ostsee-Pipeline

Von   /  7. April 2010  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Der russische Gaskonzern Gazprom hat am Dienstag ein erstes Unterwasser-Rohr der Ostsee-Pipeline gelegt. Das teilte das Unternehmen unter Berufung auf Konzern-Chef Alexej Miller mit. Offiziell soll der Startschuss für die 7,5 Milliarden Euro teure Pipeline am 9. April bei Wyborg an der Grenze zu Finnland gegeben werden. Zur feierlichen Zeremonie werden ranghohe Vertreter der beteiligten Länder und der EU-Kommission erwartet, hieß es.

Die Ostsee-Pipeline soll von der russischen Portowaja-Bucht nahe Wyborg bis nach Greifswald an der deutschen Ostseeküste gebaut werden und durch die Wirtschaftsgewässer von Finnland, Schweden und Dänemark führen. Der erste 1220 Kilometer lange Strang mit einer Jahreskapazität von 27,5 Milliarden Kubikmeter soll mit einjähriger Verspätung 2011 in Betrieb genommen werden. Nach der Fertigstellung des zweiten Stranges soll die Kapazität künftig auf 55 Milliarden Kubikmeter im Jahr steigen.

Gazprom hält 51 Prozent der Anteile am Projektbetreiber Nord Stream. Die deutschen Gesellschafter BASF/Wintershall und Eon halten jeweils 20 Prozent und der niederländische Versorger neun Prozent. Im vergangenen März einigten sich die Partner auf den Einstieg des französischen Energiekonzerns GdF Suez mit neun Prozent der Anteile in das Projekt. (rian)

www.rian.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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