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Noch zwanzigmal schlafen bis zum Petersburger G-20-Gipfel

Von   /  19. August 2013  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Für das G-20-Gipfeltreffen, das am 5. und 6. September im Konstantinspalast im Petersburger Vorort Strelna über die Bühne gehen wird, ist (fast) alles vorbereitet. Die Stadt hat die Presse über mögliche Massnahmen, Probleme und Behinderungen für die Bevölkerung vorab informiert.

Eine der wichtigsten und auch teuersten Entschärfungsmassnahmen war sicher der Bau der Verbindungsstrasse zwischen dem Flughafen Pulkowo und der Ringautobahn KAD. Der 1,75 Milliarden Rubel teure Bau wird in diesen Tagen abgeschlossen und wird mögliche Absperrungen und Stockungen durch Blaulicht-Konvois mit Regierungskonvois auf ein Minimum reduzieren. Bezahlt wurde dieser Strassenbau sowie auch die Reparaturen und Überholungsarbeiten aus der Staatskasse. Die Stadt hat für den Gipfel keine zusätzlichen Mittel budgetiert.

Passierschein-Regime für Anwohner
Trotzdem wird der Gipfel vor allem in den südwestlichen Stadtvierteln spürbar sein. In den Bereichen direkt um Putins Residenz im Konstantinspalast wird für die Anwohner ein Passierschein-Regime eingeführt. Die nötigen Dokumente können vom 22. September bis 1. September beantragt werden.

Der öffentliche Verkehr zwischen der Stadt, Strelna und Peterhof wird streckenweise umgeleitet. Es werden fünf zusätzliche Buslinien eingeführt, die die Verbindung zwischen der Sperrzone und den öffentlichen Anschlüssen aufrechterhalten.

Fliegen am besten über Moskau
Die einschneidenste Veränderung wird die Einschränkung des Flugverkehrs vom 4. bis 7. September sein. Auf dem Flughafen Pulkovo werden sämtliche Charterflüge ausfallen, und der restliche Verkehr stark eingeschränkt oder eingestellt. Um die Ausfälle im Flugverkehr zu kompensieren, wurden 11 zusätzliche Züge nach Moskau eingeführt. Ein Grossteil der 3000 Journalisten, die für diesen Grossanlass nach Petersburg kommen, wird über das Wasser vom neuen Passagierterminal „Morskoi Fassad“

Bild: Eugen von Arb/SPB-Herold

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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