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Nissan-Autowerk vorübergehend von Petersburger Gericht beschlagnahmt

Von   /  21. November 2014  /  Keine Kommentare

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eva.- Weil sich die Firma Nissan weigerte einem Kunden die Kosten für ein Fahrzeug mit Mängeln zurückzuerstatten, wurde das Nissan-Werk im Norden von Petersburg im Wert von 3,7 Milliarden Rubel vorübergehend beschlagnahmt.

Der Nissan-Kunde hatte zuerst die Rückerstattung in der Höhe von 2,2 Millionen Rubel für ein Auto mit Mängeln gefordert. Als Nissan sich weigerte, den Kaufvertrag freiwillig zu annulieren, reichte der Käufer eine Gerichtsklage ein, schreibt Fontanka.ru.

Wiederum reagierte der japanische Autokonzern nicht auf die Forderung nach Rückzahlung, worauf der Gerichtsvollzieher die Nissan-Autofabrik offiziell beschlagnahmte und eine Schätzung des Nissan-Immobilienbesitz einleitete. Diese ergab eine Wertsumme von rund 3,7 Milliarden Rubel, wie der Pressedienst der Justizbehörde mitteilte.

Daraufhin war Nissan gezwungen den Kunden zu entschädigen und neben den 2,2 Millionen Rubel noch 154.000 Rubel Vollzugskosten zu erstatten. Danach wurde die Beschlagnahmung durch das Gericht offiziell aufgehoben.

Bild: www.google.com

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

Keine Kommentare

  1. realsatire sagt:

    Na da sag mal einer Russland sei kein Rechtsstaat. Wie ich die Gerichte hier kenne hat Nissan von dem ganzen erst Wind bekommen als sie bereits enteignet waren. Guter Ansatz für den naechsten der daraus ein Geschäftsmodell entwickelt. Hat Hier ein richtiger Kunde geklagt, kommen beim nächsten mal ganz andere Kaliber auf die Idee, mal die letzten 300 Nissan zurückgeben zu wollen.

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