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Neues Unwetter fegte über Petersburg hinweg

Von   /  18. November 2013  /  Keine Kommentare

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TOPTICKER.- Nach dem Sturmtief „Christian“ ist am vergangenen Wochenende noch ein „namenloses“ Unwetter über Petersburg und das Leningrader Gebiet gezogen und hat für einiges an Verheerungen gesorgt. Wiederum bewahrte der geschlossene Damm die Stadt vor grösseren Überschwemmungen.

Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 20 Metern pro Sekunde rauschte der Wind durch Nordwestrussland und sorgte für Stromausfälle in 108 Gemeinden mit rund 10.000 Bewohnern. Der Sturm riss Fahrleitungen herunter und sorgte für Verspätungen bei den Vorortszügen zum Witebsker und Baltischen Bahnhof. In Petersburg wurden durch den orkanartigen Wind 259 Bäume umgestürzt, und an 26 Orten deckte er die Dächer ab. Im Moskowski-Bezirk wurde ausserdem ein grosses Reklameschild umgeblasen und auf dem Moskowski Prospekt sorgten herumfliegende Teile eines Baugerüst beinahe für einen Unfall.

Durch den starken Wellengang stieg auch der Wasserpegel der Newa deutlich an und erreichte an einigen Orten, zum Beispiel auf der Höhe des „Gorny“-Bergbau-Instituts für Rekordwerte. Dennoch konnten Überschwemmungen dank der rechtzeitigen Schliessung des Damms in der Finnischen Bucht verhindert werden. Damit wurde allerdings auch der Schiffsverkehr zwischen der Ostsee und dem Petersburger Hafen unterbrochen.

Betroffen war unter anderem auch die Fähre „Princessa Maria“, die zwischen Helsinki und Petersburg verkehrt und für eine weitere Nacht in der Sturmsee verbringen musste. Technisch gesehen war das Schiff auf eine solche Situation durchaus vorbereitet, aber für die meisten Passagiere war der verlängerte Aufenthalt auf dem stampfenden Schiff kein Vergnügen, schreibt Fontanka.ru (eva)

Bild: Der Verkehr auf dem Damm vor Kronstadt im Sturmwind. (Eugen von Arb/SPB-Herold)

www.fontanka.ru

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Über den Autor

Eugen von Arb lebt in St. Petersburg, ist Co-Herausgeber der SPZ Online.

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